
Am Sonntag erlebten die Bullen gegen die Wiener Austria noch eine Hochschaubahn der Gefühle. Innerhalb von wenigen Minuten verspielten die Salzburger eine 2:0-Führung, verloren 2:3 und damit auch den ersten Platz in der Bundesliga-Tabelle.
Dennoch zeigten die Bullen im Horrstadion erneut attraktiven Angriffsfußball. Und der soll auch am Donnerstag in der zweiten Runde der UEFA-Cup-Qualifikation der Schlüssel zum Erfolg sein. Der Gegner heißt FK Suduva Marijampole, ist derzeit Zweiter der Litauischen A-Lyga und keineswegs zu unterschätzen.
Immerhin scheiterten die Glasgow Rangers in der Champions League-Quali an Litauens Meister Kaunas. Und Bullen-Co-Trainer Michael Streiter sah einen starken FK Suduva bei einem klaren 4:0-Heimsieg gegen Silute. In der ersten Quali-Runde des UEFA-Cups gewann Suduva gegen The New Saints aus Wales zweimal mit 1:0.
Dennoch: Bullen-Trainer Co Adriaanse sieht den Klub aus dem Nordosten Europas als "günstiges Los". "Wir müssen zwar wieder zwei bis drei Stunden fliegen, aber zum Glück ist es dort nicht so heiß wie in Armenien." Es sei auch ein Vorteil, dass die Bullen zuerst auswärts spielen, so Adriaanse: "Dann wissen wir im Rückspiel am 28. August, wie wir uns einzustellen haben", sagte der Niederländer, der sich nur darüber wunderte, dass im Kader des Provinzklubs gleich vier Brasilianer stehen.
FK SUDUVA MARIJAMPOL:
Gegründet: 1968
Präsident: Vidmantas Murauskas
Trainer: Igoris Pankratjevas
Vereinsfarben: Rot-Weiß
Stadion: Suduva-Stadion, Marijampol (4.000 Zuschauer)
Homepage: www.fksuduva.lt
Größte Erfolge: Litauischer Cupsieger 2006.
Aktuell nach 15 Runden Zweiter in der nationalen Meisterschaft.