Samstag 22.November 2008 | 05:50
Sports / Red Bull Flugtag

Von Clara Fall am 22.07.2008

Wo kann ein Minarett abheben und ein Sandwich fliegen? Ganz klar, beim Red Bull Flugtag. In Tampa Bay wuchsen am Sonntag sogar den Flintstones Flügel.


Am vergangenen Sonntag bekam die U.S. Air Force in Tampa Bay Konkurrenz. Zwar nicht in puncto Flug-Geschwindigkeit, aber vom Design der 35 bunten Flugobjekte könnten sich die amerikanischen Luftstreitkräfte noch einiges abschauen.

110.000 Schaulustige versammelten sich in der Meeresbucht am Golf von Mexiko, um die etwas anderen Piloten beim Red Bull Flugtag zu bejubeln. Und diese enttäuschten das Publikum nicht: Ein fliegendes Minarett, ein kubanisches Sandwich und sexy Piraten hoben zum Kurzstreckenflug ins Meer ab.

Mit Maskottchen Hasselhoff zum Sieg. Den Anfang machten aber die Lokalhelden Tampa Baywatch. Mit ihrem „The Hoff“-Flieger schafften die Rettungsschwimmer gleich die Höchstweite von 33,2 Meter. „Wir hätten nie damit gerechnet, dass wir damit überhaupt abheben würden. Da hat uns der Sieg echt umgehauen. Und diesen vor über 100.000 Leuten zu feiern, war der absolute Wahnsinn!“ sagte der Team-Kapitän Keith Humphrey.

Die zweite Mannschaft, die die strenge Jury um NASCAR-Fahrer Scott Speed überzeugen konnte, war das Team Air Gilligan. Zwar nur 9 Meter weit trug der tropische Doppeldecker seine Besatzung, bevor er sie ins kühle Nass stürzte, der Auftritt von Mary Ann und Ginger war aber absolut überzeugend.

Flugtaugliche Feuerwehrmänner. Beim drittplatzierten Team ließ schon der Name aufhorchen: „Little Engine That Could“. Zu den amtlichen 6 Metern Flugweite sagte Kapitän Matthew Lopez aus Panama City: „Wir sind beruflich ja Feuerwehrleute, keine Piloten. Dafür haben wir uns recht geschickt angestellt, denk’ ich. Nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei!“

Den nächsten amerikanischen Red Bull Flugtag gibt’s am 2. August in Portland, Oregon. Wenn es wieder heißt: Raus in die Manege, rein ins Wasser.




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