Samstag 22.November 2008 | 08:46
Sports / Formula 1

Von Clara Fall am 22.07.2008

Bei wollen ein fixes Cockpit in der Formel 1. Beide haben sich dafür am Wochenende rasend empfohlen. Karun Chandhok und Sébastien Buemi sorgten am Hockenheimring für Furore.


Zweimal war Karun Chandhok in der laufenden Saison bereits Gast auf dem Podest – jeweils als Dritter im Fürstentum Monaco und im englischen Silverstone. Im Sprint-Rennen am Hockenheimring feierte der 24-jährige Inder am vergangenen Sonntag seinen ersten Saisonsieg in der GP2 World Series.

27 Runden oder 120 Kilometer lang lieferte er sich mit Andreas Zuber und seinem Teamkollegen Bruno Senna einen erbitterten Kampf um die Führung. Am Ende trennte die drei Fahrer kaum mehr als eine Sekunde. Karun jubelte: „Davon habe ich lange geträumt – endlich ein Sieg in der GP2!“

„Überhol-Orgie“ unbelohnt.
Eine Aufsehen erregende Leistung zeigte auch sein Red Bull-Kollege Sébastien Buemi: Nach einem regenbedingten Ausrutscher im ersten Rennen ging er von Startplatz 19 ins Sprint-Rennen - und überholte nicht weniger als elf Konkurrenten. Das Rennen beendete er auf dem achten Platz – und verpasste damit nur knapp die Punkteränge.

Next Step: Formel 1.
Mit ihrer starken Performance untermauerten die beiden Juniors ihre Ansprüche auf das demnächst frei werdende Toro Rosso-Cockpit: Bekanntlich haben Gerhard Berger und Franz Tost 2009 ein Cockpit zu vergeben, da David Coulthard mit Ende 2008 zurücktritt und Sebastian Vettel zu Red Bull Racing wechselt. Erfahrungen mit Formel-1-Autos können beide Anwärter aufweisen: Sébastien Buemi ist der aktuelle Testfahrer bei Red Bull Racing, Karun Chandhok bewies bei den Wintertests in Barcelona seine Schnelligkeit.


Sébastien Buemi legte in Hockenheim eine spektakuläre Aufholjagd auf den Asphalt.
Foto: Franz Pammer / Red Bull Photofiles


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