
Was mögen Sie, was können Sie nicht ausstehen und worüber lachen Sie am liebsten?
Ich liebe es, in der Natur zu sein – und ich versuche, so gut es geht, im Hier und Jetzt zu leben.
Welche drei Künstler berühren Sie?
Drei reichen nicht: Rothko, Paolo Ucello, Tom Sachs, Diane Arbus, David Hockey und Sigmar Polke.
Was fällt Betrachtern an Ihren Kunstwerken als erstes auf?
Die Vielfalt ihrer Zu- und Ausgänge, ganz wie in einer Landkarte. Ich habe keinen Standpunkt, es gibt kein Zentrum, keine Hierarchie. Das Auge bleibt nirgends ruhen, das Gemalte ist so neutral wie sinnlich, eine Kartografie von Daten.
Und was macht sie Ihrer eigenen Meinung nach charakteristisch?
Was ich konstruiert habe, sind Apparate mit eingebautem Zufall. Meine ganze aktuelle Arbeit beschäftigt sich ja mit dem Thema der Nicht-Trennung. Ich verbinde ganz unterschiedliche Bereiche miteinander. Nur die Sprache trennt Dinge, in der Realität ist alles miteinander verwoben.
Schenken Sie uns bitte einen Einblick in die Arbeitsumgebung, in der die meisten Ihrer Werke entstehen. Ist sie steril oder chaotisch, still oder voller Leben?
Es ist laut, und in jeder Ecke des Raums steht Material herum.
Bitte wählen Sie eines Ihrer ausgestellten Werke aus und beschreiben Sie für uns in wenigen Worten.
„Zebra and Cow“ (2005, 140 x 135 cm) stellt die Wechselwirkung zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren dar. Die Reflexion eines Zebras verwandelt sich in einen Stier – ein Symbol der unaufhörlichen Veränderung.
Mit welchem Gefühl oder welcher Erkenntnis sollen die Betrachter der Ausstellung den Hangar-7 verlassen?
Mein Ideal wäre, dass die Besucher des Hangar-7 die Ausstellung voller Energie und Leidenschaft für ihre eigenen Projekte verlassen.