
Rapper Gimma ist bekannt für seine markigen und direkten Raps. Diesen Samstag wildert er aber in fremden Gefilden: Er legt nach der Streetparade an der Energy im Hallenstadion auf. Aber nicht etwa Hip-Hop, sondern Techno.
„Mit zwölf habe ich Plattenspieler gekauft und zu Hause Techno aufgelegt, noch bevor ich gerappt habe“, erklärt der Schweizer im Interview mit dem „Tages-Anzeiger“. Das sei noch am Anfang der Technokultur gewesen.
„So bin ich hineingewachsen. Die ganze Kultur hat mich extrem fasziniert.“ Wenn es mit dem Rappen mal vorbei sein sollte, werde er wohl wieder mehr in diese Richtung schwenken.
Seinem Auftritt an der Energy begegnet der Wortakrobat mit einer guten Prise Nervosität. „Ich habe noch nie in einem solchen Rahmen elektronische Musik aufgelegt - und schon gar nicht in einer Stadt“, lacht Gimma.
Wenn er sich ausdrücken wolle, sei Rap am einfachsten, „da kann ich direkt mit der Sprache kommentieren.“ Wenn er hingegen in den Ausgang gehe, um Musik zu hören, störe ihn nichts mehr als zuviel Text. „Da ist Techno mit seinen interessanten Klängen und Rhytmen sehr naheliegend.“ (sda)