Samstag 22.November 2008 | 05:06
Sports / Funsport / Culture / City

Von Felix Feurstein am 22.08.2008

Fahrrad statt Pferd und kein volles Konto: Für Bike Polo braucht man nicht viel. Beim Bike Polo Invitational matchten sich die besten Radritter aus London.


Normal ist es ja nur dem alt und neureichen Adel vorbehalten: Polo. Wenn das Konto aber nicht für einen Vollbluthengst und die Clubmitgliedschaft reicht, der kann auch Bike Polo spielen.

Mannesstärke statt Pferdestärke. Beim Bike Polo gelten die selben Regeln wie beim edlen Bruder: Der Ball muss mit dem Schläger möglichst oft ins Tor geschossen werden und nur rechtshändige Männer sind zum Spiel zugelassen. Wer einmal mit einem Fuss den Boden berührt, muss an den Spielfeldrand "reiten".

Hipster statt Lords. Wenn sich die Bike Polo Community trifft, ist das trotzdem eine illustre Sache. So geschehen "Shoreditch Bike Polo Invitational" in London. Statt Edlen Herren ritten junge Zweiradritter ihre schön geschmückten Bikes über den Platz. Der war nicht aus noblem Rasen, sondern der Asphalt des Londoner Hipsterviertels und dementsprechend auch das Publikum, das die bunten Teams anfeuerte.
Am Ende standen sich im Finale sich die Teams "Who's Bad" und "Bike Polo München" gegenüber. Die echten oder falschen Bayern radelten als Sieger vom Platz, "The Fabulous French Fuckers" schafften Platz 3.


Das (fast komplette) Siegertem, Bike Polo München.
© Flickr.com


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