
Blood Red Shoes:
Einer meiner Favoriten wird schon in wenigen Stunden die Race Stage betreten: Blood Red Shoes. Steven Ansell, Drummer und Sänger der Band, und die Gitarristin Laura-Mary Carter sind zwar nur zu zweit, rocken aber wie eine ganze Armee. Von daher gut mit den White Stripes vergleichbar. Schon bei den ersten eigenfinanzierten Singles hat sich die britische Presse überschlagen, ihr Flex-Gig im Mai war restlos ausverkauft. Wenn das mit dem Duo so weitergeht, werden die Blood Red Shoes nächstes Mal nicht mehr am Nachmittag, sondern zur Prime Time spielen!
R.E.M.:
Eine Band, über die man nicht mehr viel sagen muss, oder? Selbst hab ich R.E.M. während ihren Underground-Jahren und meiner Studienzeit verehrt, danach aber ein wenig aus den Augen verloren. Umso mehr freut es mich, dass wir die Band aus Georgia nun fürs Frequency gewinnen konnten. Da es sich um einen Festival-Gig handelt, darf man davon ausgehen, dass Michael Stipe uns seine Jungs mit Hits und Klassikern nicht geizen werden. Ihre Crew inklusive eigenem Koch (!) ist bereits am Gelände angekommen, die Band selbst erwarten wir in wenigen Stunden.
Justice:
Es gibt wohl kaum einen Elektronik-Act, über den seit zwei Jahren so viel gesprochen wird, wie über Justice. Die beiden Franzosen sind in aller Munde – auch beim Indie-Publikum. So war es nicht einfach, sie fürs Frequency zu bekommen. Zum Glück hat’s aber geklappt und die Elektro-Rabauken werden es am Samstag auf der Green Stage ordentlich scheppern lassen.
Mit selbst taugt Justice sehr. Weil sie mich einerseits an Daft Punk erinnern und andererseits mehr Eier als so manche Metal-Combo haben! Sie scheinen übrigens trotz ihres massiven Erfolgs am Boden geblieben zu sein. Ihre Backstage-Anforderungen zumindest waren recht bescheiden, bis auf die obligate Wodka-Flasche natürlich.
Weekender UK-Stage:
Erstmals wird’s heuer am Frequency auch eine Bühne mit speziell britischem Schwerpunkt geben. Die Jungs Innsbrucker Weekend-Club haben ein feines Programm an Newcomer-Bands von der Insel zusammengestellt, die dafür sorgen werden, dass auch die Super-Insider auf ihre Rechnung kommen.
Von The Teenagers bis Lightspeed Champion versammeln sich auf der Weekender UK-Stage aufstrebende Acts, die in drei Jahren wahrscheinlich schon die Hauptbühne am Frequency rocken werden.
FM4 Frequency
14. – 16. August
Salzburgring, Hof bei Salzburg
Highlights: R.E.M., The Roots, Die Fantastischen Vier, The Hives, Maximo Park, Digitalism, Iron & Wine, Tricky, The Teenagers, Ladytron
45.000 Besucher
www.frequency.at
VVK: 105 Euro (Festivalticket), 50 Euro (Tagesticket Do.)