Samstag 22.November 2008 | 02:30
Culture / Music / Party / Festival-Sommer

Von Lucas Perterer am 16.08.2008

Sie gehören mittlerweile zusammen: Das Fm4-Frequency Festival und der Sommerregen. Lucas Perterer über die Schlechtwetterlage als größter gemeinsamer Nenner bei Österreichs feinstem Festival.


Sauwetter und Superstimmung. Gestern kam ich am frühen Abend am Festival-Gelände an. Es war 18.00 Uhr, es schüttete und dann begann es noch ein bisschen mehr zu schütten. Ich schlenderte durch den Gatsch und musste feststellen, dass trotz oder gerade wegen des Sauwetters eine ausgesprochen lockere und offene Stimmung unter den Besuchern herrschte. Im Elektronik-Zelt legte DJ Sinus, der Bruder eines Freundes auf. Das war nicht unangenehm, obwohl ich Elektro jetzt nicht so sehr liebe und außerdem regnete es im Zelt nicht.

Sommerregen. Unter gelbgrauem Himmel legten dann „The Hives“ los und ich muss sagen, sie waren für mich der Highlight des Tages! Sänger „Howlin“ Pelle Almqvist kletterte sogar im Anzug auf den Bühnenaufbau. Nach einem Besuch bei der „Green Stage“, wo mir der Sound zu chillig war (und ich mag chilligen Sound eigentlich sehr gerne...), gab ich mir „Die Fantastischen Vier“. Die vier Stuttgarter, seit Menschengedenken stets in ihren besten Jahren, rockten was das Zeug hielt, angefangen von Thomas D mit seiner Krieger-Trilogie bis hin zu Krachern wie „YeahYeahYeah!“ vom aktuellen Album „Fornika“.

Danach hätte eigentlich der Abreisestrom einsetzen müssen. Nur: er blieb aus. Die Leute genossen sich unter den Zeltdächern, teilten Getränke, Gespräche und Gewitterfreiheit. Sommerregen bringt eben die Leut zsamm...

Morgen mehr News aus dem Gatsch,

Euer Luca




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