Samstag 22.November 2008 | 06:31
Sports / Beachvolleyball

Von Clara Fall am 30.07.2008

Kärnten empfängt am Wochenende die besten Beachvolleyballer der Welt. Hier das ultimative Lexikon zum Mega-Event am Wörthersee.


A wie Arvaniti, Vicky: Letztes Jahr ist Vicky Arvaniti mit ihrer Partnerin Vasso Karadasiou im Viertelfinale ausgeschieden. Auch heuer zählen die Griechinnen zum erweiterten Favoritenkreis.

B wie Black & White Brothers: Wenn der Song “Put Your Hands Up” von Black & White Brothers aus den Lautsprechern tönt, gehen am ausverkauften Center Court 20.000 Arme in die Höhe.

C wie Christoph Dieckmann: Der 32-jährige Deutsche hat 2005 in Klagenfurt gewonnen, damals gemeinsam mit Andreas Scheuerpflug. Heuer verzichtet er mit seinem Partner Julius Brink auf die Teilnahme.

D
wie dreimal: Das Team darf den Ball dreimal berühren, um ihn in die gegnerische Spielfeldhälfte zurückzuspielen.

E wie Eintritt: Die Hälfte der Stadionkapazität steht den Fans bei freiem Eintritt zur Verfügung – wer zuerst kommt, sitzt zuerst. Der Einlass in das Veranstaltungsgelände erfolgt täglich (Mittwoch bis Sonntag) ab 8:30 Uhr.

F wie FIVB: Der internationale Volleyball Verband (Fédération Internationale de Volleyball) gründete 1987 die FIVB World Tour.

G
wie Größe: Die Größe des Spielfeldes beträgt seit 2001 8 x 16 m (vorher 9 x 18 m).

H wie History: 1915 spielte George David Center mit Freunden auf dem Waikiki Beach in Hawaii erstmals Volleyball auf Sand. Sieben Jahre später wurde der Santa Monica Beach Club gegründet. Südkalifornien wird daher als Wiege des Beachvolleyball-Sports bezeichnet.

I wie Info: Alle Infos rund um das Turnier in Klagenfurt finden Sie auf www.beachvolleyball.at.

J wie Jump Serve: Der Sprungaufschlag ist in seiner technischen Ausführung wie ein normaler Angriffs-Schlag zu betrachten, allerdings muss der Ball selbst angeworfen werden.

K
wie Kolodinsky, Igor: Der 25-jährige Russe gilt als wahre Aufschlagmaschine auf der World Tour. Sein Service erreicht bis zu 110 km/h.

L wie Line/Longline: Der Ball wird dabei parallel zur Seitenlinie geschlagen.

M wie Monsterblock: Damit ist ein unüberwindbarer Block gemeint.

N
wie Netzhöhe: Diese beträgt bei den Damen 2,24 m und bei den Herren 2,43 m.

O wie OE3 Pörtschach Night: Am Samstag sorgen ab 21 Uhr Eric Papilaya und anschließend Ö3 DJ Alex List am Monte-Carlo-Platz in Pörtschach bei freiem Eintritt für Partystimmung.

P wie Peter Gartmayer: Der 30-jährige Wiener möchte heuer mit seinem Partner Clemens Doppler erstmals ins Semifinale einziehen, das am Sonntag ab 10 Uhr ausgetragen wird.

Q wie Qualifikation: Die Qualifikation für den Hauptbewerb findet für die Damen am Dienstag, für die Herren am Mittwoch statt.

R wie Red Bull-Teams: Mit Doppler/Gartmayer, Barsouk/Kolodinsky, Brink-Abeler/Jurich, Arvaniti/Karadasiou, Koutroumanidou/Tsiartsiani sind heuer fünf Red Bull-Teams am Start.

S wie Sideout: Das bedeutet Aufschlagwechsel. "Side-Out-Spielen" heißt zum Beispiel im Training, den K1 Komplex (Annahme, Zuspiel und Angriff) zu trainieren und den Punkt sowie das Aufschlagsrecht aus der Annahme zu gewinnen.

T wie Todd Rogers: Der Weltmeister 2007 fehlt heuer in Klagenfurt. Der 34-jährige Amerikaner und sein Partner Phil Dalhausser spielen diese Woche ein AVP-Turnier in San Diego.

U wie Umfang: Der offizielle Turnierball hat einen Umfang von 66 bis 68 cm und wiegt 260 bis 280 g.

V wie Verletzungspause: Pro Satz stehen jedem Spieler fünf Minuten Verletzungspause zu.

W wie “Wash & Go Open”: So lautete 1997 der offizielle Name des Turniers in Klagenfurt. Der Erfolg des Events sorgte für einen Fixplatz im World Tour-Kalender 1998.

X wie Xandi: Alexander “Xandi“ Huber bildet mit Felix Bläuel eines von insgesamt sechs österreichischen Teams (je drei Damen- und Herrenteams), die fix im Hauptbewerb dabei sind.

Y wie YMCA: Dieser Song von Village People ist ein fixer Bestandteil der Playlist für den Klagenfurter Center Court.

Z wie Zählweise: Jeder Fehler bedeutet automatisch Punkt für das gegnerische Team, Satzgewinn bei 21 Punkten (Entscheidungssatz bei 15) bei mindestens zwei Punkten Unterschied, best of 3 (2 Gewinnsätze).


A wie Austria: Die österreichischen Fans bejubeln ihre Spieler.
© www.beachvolleyball.at


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