Samstag 22.November 2008 | 03:19
Sports / Formula 1

Von Christoph Rietner am 06.07.2008

Drei Dreher waren drei zu viel. Mark Webber wird in Silverstone Zehnter. Hamilton feiert vor 90.000 Fans einen Heimsieg.


Es ist genau das eingetreten, was sich die 90.000 britischen Formel-1-Fans erwartet hatten. Lewis Hamilton feierte in Silverstone einen souveränen Heimsieg vor den Überraschungsmännern Nick Heidfeld und Rubens Barrichello.

Hamilton zeigte bereits am Start, wer im englischen Ländle der Herr im Haus ist. Von Startplatz vier schob er sich gleich an Kimi Räikkönen und Mark Webber vorbei und lieferte sich ein hartes Duell mit seinem Teamkollegen Heikki Kovalainen.

Doch lange konnte der Finne Hamilton nicht aufhalten, und so stand seinem ersten Sieg in der Heimat nicht mehr viel im Wege. Einzig Kimi Räikkönen wurde dem Briten Mitte des Rennens noch einmal gefährlich, doch eine falsche Reifenwahl der Ferrari-Crew machte Hamilton endgültig zum Sieger.

Für Red Bull war im Regenchaos von Silverstone an diesem Sonntag nichts zu holen. Mark Webber, der von der hoffnungsvollen zweiten Startposition ins Rennen ging, verschlief seinen Start und drehte sich bereits in der ersten Runde. Es sollten noch zwei weitere Ausflüge auf die englischen Wiesen folgen, und damit waren auch ein paar schnellste Runden und eine tolle Aufholjagd zu wenig für Punkte. Der Australier kam auf Rang 10 ins Ziel.

Gleich dahinter reihte sich Sebastien Bourdais mit seinem Toro Rosso ein. Der Franzose hatte extremes Glück, denn bei einem Abflug von Suttil wurde er fast zweimal vom Boliden des Deutschen getroffen.

Für Sebastian Vettel und David Coulthard war das Rennen bereits in Runde 2 zu Ende, als der Red Bull das Heck des Toro Rosso anschob und sich beide synchron von der Strecke drehten. David Coulthard tat der Unfall leid. "Ich bin sehr enttäuscht", meinte der Schotte.


Mark Webber (re.) fightete, konnte im Regen von Silverstone aber keine Punkte holen.
© redbull.gepa-pictures.com


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