
Ich werde oft gefragt, ob ich besondere Sachen vor dem Start mache oder irgendwelche Rituale habe. Nicht wirklich, weil ich dafür einfach keine Zeit habe. Ich bin völlig konzentriert, denke eigentlich an gar nichts, manchmal gehe ich in Gedanken nochmal die Strecke durch.
Wenn ich dann in der Startaufstellung stehe, habe ich nur mehr die Ampel im Blickfeld. Klar geht der Puls da ein wenig nach oben, aber wirklich nervös bin ich nie.
Nervosität fühle ich höchstens am Vormittag oder am Abend vor dem Rennen. Da gehst du im Kopf noch einmal alle möglichen Szenarien durch.
Ich hoffe, dass heute beim Start alles gut geht. Meine 18. Startplatz verspricht ja leider jede Menge Verkehr und Action.