Samstag 22.November 2008 | 04:10
Culture / Music / Blog

Von Hubert von Goisern am 18.08.2008

Der Wettergott streikte, die 500 Zuschauer in Lüttich aber ganz und gar nicht. Hubert von Goisern im Blog über Regen, Sturm und Mona Murray.


Endlich ist wieder Showtime. Bin neugierig, ob bzw. wie viele Leute wir in Lüttich anlocken werden. Es ist 15 Uhr und schüttet in Strömen. Der Wetterbericht ist entmutigend: Sturmwarnung für den Abend. Um 16 Uhr trifft Mona Murray, unsere lokale Gastkünstlerin, mit ihren Musikern ein.

Aufgrund des heftigen Niederschlags drängt sich alles in die trockenen aber engen Container. Draußen wird mit viel Optimismus die Veranstaltungstechnik und -infrastruktur aufgebaut. Wir fahren die Bühne in Showposition, lassen aber das Dach herunten, um dem Wind keine Angriffsfläche zu bieten. Die Umstände erlauben keine Probe, also spiele ich Mona lediglich eine Aufnahme von „I bi ån“ vor und erkläre ihr, wo Platz für ihren Gesang ist.

Mit einer halben Stunde Verspätung beginnt Mona Murray ihr Programm. Eine Stunde später, also um 20.30 Uhr beginnen wir. Etwa 400 bis 500 Leute bevölkern die Wiese vor der Bühne, nicht wenige sind aus dem nahen Deutschland angereist. Es wird ein sehr stimmungsvoller Abend.

Auch Mona macht ihre Sache sehr gut, als ich sie, wie verabredet, zu „I bi ån“ auf die Bühne hole. Damit nehmen wir Abschied von Lüttich, Abschied von Belgien. Noch in der Nacht geht es weiter nach Wanssum.


Hubert von Goisern live in Lüttich.
© Harry Heuts


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