
Ich bin sicher kein Partytiger, aber Kitz war ein Wahnsinn - sagt Sebastian Vettel. Hier schreibt der Formel-1-Hero über seine Hahnenkamm-Premiere.
Für mich war das Kitzbühel-Wochenende eine extrem spannende
Angelegenheit, vor allem, weil ich zum ersten Mal bei einem Skirennen
dabei war. Besonders beeindruckt hat mich die Abfahrt am Samstag, denn was
die Jungs da auf der eisigen und extrem steilen Piste leisten, ist echt
ein Wahnsinn.
Besonders interessant war zu beobachten, welche
verschiedenen Linien die Fahrer da teilweise wählten. Da kann man auch
Parallelen zur Formel 1 erkennen, denn wenn die Strecke durch Regen
nass ist, versuchen die Piloten auch durch verschiedene Linien Zeit
gutzumachen. Mein Favorit war Bode Miller, der im Zielhang am
extremsten gefahren ist und sich da in der Falllinie heruntergehaut
hat.
Ein Wahnsinn ist in Kitzbühel auch das Rahmenprogramm, das
teilweise noch exklusiver ist als in der Formel 1. Eigenlich bin ich ja
nicht so der Partytiger, aber diesmal habe ich bei meinen Society-Auftritten jede Menge Spass
gehabt.
Beim Kitz Charity Race durften Brian Vickers und ich auch selbst den Streif-Zielschuss runterfahren.