
So knapp wie heute bin ich noch nie an den Top 10 gescheitert. Am Ende haben mir nur 13 Tausendstel gefehlt. Ich hatte eigentlich eine sehr gute, saubere Runde, doch leider eben diesen einen kleinen Patzer, der einiges an Zeit kostete.
Ich sehe den 11. Startplatz aber gar nicht als Nachteil. Zumindest gegenüber dem 10. Das hat zwei Gründe: Einerseits kann ich von der sauberen Seite starten, andererseits können wir die Benzinmenge frei wählen. Morgen heißt es dann natürlich ordentlich anzugreifen.
Das ist auch wieder leichter gesagt als getan, denn bekanntlich mangelt es am Hungaroring an Überholmöglichkeiten. Das hat man auch heute wieder im GP2-Rennen gesehen, als der Andi Zuber nicht an Di Grassi vorbeigekommen ist.
Auch nach dem Qualifying haben sich heute einige Fahrer über das hohe Verkehrsaufkommen beschwert. Ich finde, dass ist eine Sache der Teamleitung. Man kann das eigentlich schon ganz gut planen, wann man auf die Strecke fährt. Du kannst zwar auf deiner fliegenden Runde immer Pech haben, aber die Zeitfenster für die Vorbereitungen kann man sich ausrechnen.
Morgen wird wieder einmal einiges am Start hängen. Ich hoffe, ich schaffe es ohne Crash. Dann werde ich mich natürlich nach vorne orientieren. Uns fehlen zwar die zwei Trainingssessions vom Freitag, dennoch fühle ich mich gut auf der Strecke und hoffe auf Punkte.