
Einem sensationellen Zeitmanagement ist es zu verdanken, dass wir bereits gestern früh ernstzunehmende Tests im F1-Windkanal im benachbarten Hinwil (CH) absolvieren konnten. Ziel dieser primären Phase war die Erforschung grundlegender aerodynamischer Erkenntnisse. So konnten beispielsweise wichtige Daten betreffs der optimalen Platzierung des Wetterradars oder etwa der Wirkungsweise der Landeklappen gewonnen werden. Die Ergebnisse werden zur Zeit im Headquarter in Lustenau ausgewertet.
Dem nicht genug - am späten Dienstag Nachmittag bewegten wir uns bereits unermüdlich weiter. Anstehende Belastungstests für den Bremsfallschirm führten die Angels auf die Rheintalautobahn, die eigens für diesen Zweck gesperrt wurde. Spitzfindig platzierten sie hierfür ihren Donnervogel auf dem Dach eines PS-gewaltigen Boliden. Eine gewichtige Rolle bekleidete dabei Testpilot Karl H., der exakt bei Tempo 250 den Fallschirm auszulösen hatte. Das Ergebnis verblüffte. Selbst erfahrene Experten fragten sich, ob ein Anker oder ein Fallschirm geworfen wurde. Kleiner Wehmutstropfen: Suchtrupps stöbern nach wie vor nach Karl H. im Bereiche des oberen Rheintals...
Mehr von uns demnächst, wenn erstmals die 4 Triebwerke befeuert werden.