
Ich wache schon um 7 Uhr auf, mach mir einen Tee, setz mich ans Fenster, klappe den Laptop auf und beginne zu schreiben.
Die vorbeiziehende Landschaft ist geprägt von Industrieanlagen. Trotzdem, dazwischen immer wieder grüne Wiesen. Nur Menschen sieht man so gut wie gar keine. Man sieht es der Gegend an, dass sie schon bessere Zeiten erlebt hat.
Gegen 10 Uhr erreichen wir bei Kilometer 770 Duisburg. Dort tanken wir und lassen die Bilge, den Kielraum der MS Wallsee, auspumpen. Weiter geht’s durch eine Landschaft ohne jegliche Erhebung.
Bei Stromkilometer 863 überqueren wir die Grenze zu Holland. Unmittelbar darauf teilt sich der Fluss und wird zu einem Geflecht aus Kanälen und Wasserstraßen. Der breitere Teil zweigt links ab und heißt nun „Waal“. Wir nehmen den kleineren, rechten „Pannerdens Kanaal“. Er führt nach Arnheim.