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Von Sebastian Vettel am 01.08.2008

Er musste seinen Toro Rosso gleich zwei Mal neben der Strecke parken. Hier ist Seb Vettels Blog über einen durch und durch verkorksten Trainingstag.


Viel verkorkster kann ein Trainingstag ja gar nicht laufen. Zwei Sessions und bei beiden blieb mein Wagen stehen. Das ist extrem bitter. Beim ersten Mal war es irgendein Problem mit der Hydraulik. Beim zweiten Mal sind wir uns noch nicht sicher. Aber ich glaube, es hatte etwas mit der Kupplung zu tun.

Klar, wichtig ist in erster Linie, dass ich keinen Unfall hatte und gesund bin, aber uns fehlen jetzt einfach Informationen. Wir hatten keine Zeit auf der Strecke und damit auch keine Zeit, um das Auto richtig abzustimmen. Es ist fatal, wenn dir das auf einer Strecke passiert, wo es keine Testfahrten gibt.

Ein weiteres Problem ist, dass uns auch der Rhythmus fehlt. Den müssen wir jetzt morgen Vormittag in der letzten Trainingssession finden. Sebastian Bourdais hatte wenigstens keine Troubles, das hilft mir aber auch nicht wirklich weiter. Seine Daten kann ich nur begrenzt verwenden, weil sein Auto anders abgestimmt ist als meines. Er ist ein anderer Rennfahrer und hat andere Einstellungen am Wagen.

Die Nacht und der Morgen werden sicher sehr hektisch werden, aber ich habe da vollstes Vertrauen in meine Mechaniker und Ingenieure. Sie werden mir sicherlich ein konkurrenzfähiges Auto morgen hinstellen.


Sebasian Vettel hat schon schönere Freitage erlebt.
© redbull.gepa-pictures.com


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