Dwayne 'The Rock' Johnsons Erfolgsgeschichte und Karriere

Dwayne Johnson:
Von der WWF nach Hollywood

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Illustration: Tim Möller-Kaya

Als Wrestler, Schauspieler, Rapper, Autor und – nach eigenen Angaben – Virtuose in der Küche hatte DWAYNE „THE ROCK“ JOHNSON bislang noch nicht oft Gelegenheit, aus Misserfolgen zu lernen.

1972

Dwayne Douglas Johnson wird am 2. Mai in Hayward, Kalifornien, geboren – als Sohn von Rocky Johnson und Enkel von Peter Maivia, beide Profiwrestler. Opa ­Peter, der im Bond-Film „Man lebt nur zweimal“ gegen Sean Connery kämpfte, ist Dwaynes Vorbild. „Bis heute“, sagte er, „kenne ich keinen Mann, der beliebter war und mehr Respekt genoss.“

1995

In Johnsons Abschlussjahr an der University of Miami bedeutet eine Rückenverletzung einen empfindlichen Knick für seine ambitionierte American-Football-Karriere. Er wechselt in die Canadian Football League zu den Calgary Stampeders, was aber nur zwei Monate hält und ihn fast pleitegehen lässt. Später nennt er seine Produktionsfirma in Anspielung auf die ­wirtschaftlichen Turbulenzen jener Zeit Seven Bucks.

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1996

Nachdem aus Plan A nichts wurde, sucht (und findet) Johnson Erfolg auf anderen Wegen. Er wird zum Wrestler, lässt sich von seinem Vater trainieren, nennt sich „Flex Kavana“ und gewinnt im Juni seinen ersten Titel in einer niedrigen Liga. Schon fünf Monate später nimmt er es mit den ganz Großen der WWF auf – als Rocky Maivia alias „The Blue Chipper“.

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1998

Johnson hört von nun an nur noch auf den Namen „The Rock“ und gewinnt die WWF ­Championship in der Survivor ­Series.

Dwayne Johnson, The Rock, Erfolgsgeschichte und Karriere

© ddp

Sein Signature Move ist der People’s Elbow, seine wichtigste Fähigkeit jene, hart zu arbeiten, wie er das schon als Kind gelernt hat. „Du musst morgens aufstehen, du musst dein Ziel verfolgen, du musst dich ­abrackern, und du musst schwitzen“, findet er. 

2000

Wrestling wird immer populärer, doch seinem Hauptdarsteller reicht der Ring als alleinige Bühne nicht mehr. The Rock expandiert als Marke in die Bereiche Musik (Guest Rap für Wyclef Jean), TV und Film als Alienkrieger in „Star Trek: Raumschiff ­Voyager“ und „Die Mumie kehrt zurück“. Zudem setzt er sich ein TV-Denkmal für die Ewigkeit: als Gastgeber bei „Saturday Night Live“.

2002

5,5 Millionen Dollar casht er für „The Scorpion King“ – Rekord für ein Hauptrollen-­Debüt. Der Druck ist riesig, doch The Rock hält ihm stand. Die Showbiz-Bibel „Variety“ urteilt: „Er macht eine um Welten charismatischere und intelligentere Figur in der Schauspielwelt als andere frühere Sportler.“

2011

Nach einigen Rückschlägen in Hollywood – darunter eine Nominierung bei der Goldenen Himbeere 2006 – landet The Rock mit „Fast & Furious Five“ einen Welterfolg. Wie man sich in einem neuen Lebensbereich durchsetzt? „Stillhalten und aufmerksam zuhören. Lass lieber die anderen reden.“

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Central Intelligence mit Kevin Hart und Dwayne Johnson

2013

„Forbes“ listet The Rock als umsatzstärksten Filmstar des Jahres, nachdem seine Filme, darunter „G. I. Joe – Die Abrechnung“ und „Fast & Furious 6“, weltweit 1,3 Milliarden Dollar einspielen. Im Januar gewinnt er seine erste WWE-Meisterschaft nach elf Jahren.

2016

Zeit für sein Erfolgsrezept: „Ich war immer klug genug, zu begreifen, dass ich nicht alles weiß. Ich musste manchmal etwas riskieren. Und ich musste manchmal scheitern.“ Nach seinem ­begeisternden Auftritt bei WrestleMania im April folgte „Central Intelligence“, eine Buddy-Actionkomödie mit Kevin Hart. Daneben begeistert er seit 2. Staffeln in der HBO-Serie „Ballers“. Vorläufiger Höhepunkt des Jahres: Das „People“-Magazin kürt ihn zum Nachfolger von David Beckham als „Sexiest Man Alive“. Wie will „The Rock“ das noch toppen?

  • Name: Dwayne Douglas Johnson
  • Geburtstag: 2. Mai 1972 (Alter: 44) in Hayward, Kalifornien
  • Partnerin: Lauren Hashian (2007–heute)
  • Kinder: 2 
  • Berühmteste Filme: Fast and Furious Franchise, Pain & Gain, Central Intelligence
  • Zukünftige Filme: Baywatch (2017), Jumanji (2017), Shazam! (2019)
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07 2016 The Red Bulletin

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