Kanye West und Kim Kardashian

Auf diese Star-Macken können wir gerne verzichten

Foto: Getty Images

Stars und ihre Marotten, eine unendliche Geschichte. Diese vier Celebrities überschreiten gerne die Grenze des Erträglichen.

Kanye West hat keinen Bock mehr auf CDs und wird künftig seine Tracks per Stream unters Volk bringen. Dass der Gute als selbsternannter Gott seine weltbewegende Entscheidung als Begräbnis inszeniert – geschenkt.

Bleibt eine kleine Anmerkung: Es gibt so einige Stars aus der Unterhaltungsbranche, deren Verhalten in einen offenen Sarg gehört. So mancher weiß dabei wirklich nicht, wann es genug ist und sägt damit an unseren Nerven.

Hier eine kleine, aber feine Auswahl:

Kanye West: Einfach mal daheim die Tränen trocknen

Der Rapper mit dem Skyscraper-Ego hat mit „Yeezus“ sein bisher letztes Album auf CD veröffentlicht. Deren transparente, coverlose Hülle sei ein „offener Sarg für die CD“ gewesen. Per Twitter folgt dazu ein feierliches „Ruhe in Frieden!“ und ein „Hier kommt’s: Keine CDs mehr von mir.“ 

„Bitte unterlasst künftig Versuche, mich davon abzubringen, ich selbst zu sein.“
Kanye West

Bäm! Da hat uns der Meister aller Klassen ganz schön aus dem Konzept gebracht. Bevor das ein Simpel aber allzu eigenständig kommentiert – Vorsicht! „Bitte unterlasst künftig Versuche, mich davon abzubringen, ich selbst zu sein“, folgt die weitere Burner-Ansage von Kanye West an die Follower.

Ok, ein kleines Anliegen im Rahmen dieser Liste sei umgekehrt auch an ein Ausnahme-Wesen erlaubt: Bitte keine Designversuche für zombiemäßige Klamotten mehr, für die ein Teenager fünf Jahre lang sein Taschengeld sparen muss. Und statt der crazy Protest-Auftritte wie bei den „MTV Awards“, wenn die Verantwortlichen mit ihrem Preis angeblich völlig falsch liegen – einfach mal daheim die Tränen trocknen. 

Justin Bieber: Das ist gar nicht mal so cool  

Vielleicht war es der Spitzname, „Biebs“, der den Kanadier dazu veranlasste, einst eine Phase der Selbstsuche einzuleiten. Was der Teenager dabei fand, hat ihn womöglich selbst dann und wann genervt – seine Umwelt ganz gewiss und das ziemlich intensiv.

Öffentliches Pinkeln in einen Eimer, Straßenrennen im Angeberschlitten, Eierwürfe gegen benachbarte Häuserwände oder ein im kalten Deutschland im Stich gelassenes Äffchen: Ja Mann, das ist gar nicht mal so cool. Zugegeben, der einstige Bad-Boy ist zahm geworden und bringt wieder Hits statt Teenie-Skandälchen an den Start. Eine Kleinigkeit vielleicht noch: Pics mit freiem Oberkörper sind nicht immer der letzte Schrei – echt jetzt. 

Miley Cyrus: Das Nichts als einzige Lösung

An der Musik des ehemaligen „Disney“-Sternchens scheiden sich die Geister, so ist das nun mal im Klanguniversum. Aber: Die Bühnenshows von Miley Cyrus sind legendär daneben, da gibt‘s kaum eine zweite Meinung außerhalb der knallharten Fanbase des Popstars.

Wer hat auch schon Bock auf die Mischung aus Märchenwelt, grellen Farben, Dildos und anderen gewollt schrägen Sexbezügen? Da ist nicht weniger mehr, sondern das Nichts die einzige Lösung, Hand drauf. Dasselbe gilt für unterirdische Fotos im sozialen Netzwerk von nicht rasierten Achseln, Piercings oder ähnlichen Bonmots. Wer auf diesen Ratschlag hin wie auf tausenden Fotos die Zunge rausstreckt: Don’t! 

#mileycyrusandherdeadpetz #milkymilkymilktour

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Kim Kardashian: Nicht bekannt für den richtigen Touch  

Der Kreis schließt sich mit der Gattin des Größten. Kim Kardashian als Anhängsel ihres berühmten Mannes, diese Sicht wäre ein Kardinalfehler. Zumindest in den Augen der Style-Ikone, Designerin, Sängerin, Schauspielerin, Reality-Expertin und liebenden Mutter in einer Person.

Kim kriegt üblicherweise, was sie will – auf eigene Rechnung. Ob Kim also tatsächlich bald wie von ihr gefordert einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood erhält, weil sie die beste Reality-Serie aller Zeiten am Start hat? Bliebe ein Nervfaktor, der einen ganz und gar optischen Hintergrund hat.

I think I nailed the Kim K costume! 🕸👻🕷

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Kim hat Kurven – gut so. Kim zieht gerne enge Klamotten an – warum denn nicht. Kim ist nicht bekannt für den richtigen Touch, wenn es gilt, diese beiden Dinge zusammenzubringen – das ist gesundheitsgefährdend. Wer mal länger eines der Fashionbilder angesehen hat, als Kim schwanger war, wird wissen, was gemeint ist. Auch das Internet-Killer-Pic mit blankem Mond-Hintern … genau.

Bleibt eine Nummer, die kaum mehr rückgängig zu machen ist: Die Namen ihrer Kinder. Sicher, Hänsel und Gretel wären etwas mehr Old School gewesen als North und Saint. Weniger nerven würde es dennoch.

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03 2016 THE RED BULLETIN

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