Censura

Yes, we ban!

Foto: Getty Images

YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Doch staatliche Zensur und nationales Urheberrecht verstopfen ihre Leitungen.

 

China

YouTube lässt sich in China ­genauso weni­g aufrufen wie Google. Dafür spielt das chinesische Youku alle Stücke: von „Breaking Bad“ bis „Homeland“.

Iran

Seit 2012 ist YouTube offline. Trends wie „Happy“ gelangen dennoch ins Land – iranische YouTube-Tänzer kassierten allerding­s harte Strafen.

 

Yes, we ban!

TÜRKEI

Präsident Erdogan mag keine Erdogan-kritischen Clips. Also ließ er YouTube 2014 sperren. Erst das Verfassungsgericht brachte es wieder online.

© Getty Images

Deutschland

Weil Google und die Urheberrechts-Behörde GEMA streiten, müssen die Deutschen leiden. Am besten wird halt geschützt, was erst gar nicht zu sehen ist.

Nordkorea

Zu sehen gibt es nur den staatlichen Kanal Uriminzokkiri: Kim Jong-un, Kriegspropaganda und Kochsendungen. Genossenherz, was begehrst du mehr?

Brasilien

Ronaldos Ex-Freundin erwirkte 2007 eine temporäre YouTube-Totalsperre, nachdem ein Sexvideo von ihr dort gelandet war. Ronaldo, warst du’s?

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02 2015 THE RED BULLETIN

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