The Lumineers

Playlist: The Lumineers

   

Mitbegründer und Songwriter Jeremiah Fraites von The Lumineers listet fünf Songs, die ihn begeistern.

Im Jahr 2012 schlugen The Lumineers, eine junge Folk-Rock-Band aus Colorado, mit ihrer Debüt-Single „Ho Hey“ große Wellen. Ohne Major-Label-Support verkaufte sich die Banjo-gefärbte Liebeshymne allein in den USA über vier Millionen Mal. 

Ein Jahr später erreichte das Debütalbum der Musiker Platz 2 der Billboard-Charts. Mitbegründer und Songwriter Jeremiah Fraites sieht im unkomplizierten Zugang der Band den Schlüssel zum Erfolg: „Jeder, der ein Instrument spielen kann, kriegt einen Lumineers-Song hin.“ Zum Release des zweiten Albums „Cleopatra“ listet der Dreißigjährige fünf Songs, die ihn einfach begeistern.

thelumineers.com

The Felice Brothers - „The Big Surprise“ (aus dem Album „Yonder Is the Clock“)

„Für mich als Songwriter ist diese Band eine ganz wichtige Inspiration. Darum fragten wir Simone Felice auch, ob er nicht unser neues Album produzieren möchte. Diesen Song liebe ich besonders. Er ist nicht überproduziert, er fühlt sich zugleich gefährlich und verletzlich an. Besonders die düsteren Drums sind absolut klasse. Ich könnte mir den Song tausend Mal anhören und hätte immer noch nicht genug.“

© Paolo Amenta // YouTube

Bill Withers - „Lean on Me“

„Dieser Song ist so simpel, den lernt ein Dreijähriger in einer Minute am Klavier. So eine Melodie zu schaffen, so einfach und einzigartig – das ist wahres Genie. So wie italienisches Essen: Jedes Mal, wenn ich die Familie meiner Frau in Turin besuche, esse ich ­einige der besten Gerichte meines Lebens. Einfache Rezepte, aber perfekte Zutaten. Mit Songs ist das genauso. Alles dreht sich um gute, einfache Ideen.“

© CatRevolver // YouTube

The Rolling Stones - „Sweet Virginia“ (Aus dem Album „Exile on Main St“)

„Mein Bandkollege Wes Schultz und ich lieben diesen Song. Was uns am meisten daran gefällt, ist die Aufnahme. Es hört sich an, als würde die Band mit ein paar Begleitsängern in einem Raum aus vollem Herzen singen und schreien. Jeder falsche Schlag, jede falsche Note wurden belassen, das macht diesen Song so roh und direkt. Ein fantastisches Stück Musik, das sich vor nichts und niemandem versteckt.“

© High Quality Stones // YouTube

Dr. Dog - „The Truth“

„Diese Band inspiriert mich enorm. Als ich sie zum ersten Mal hörte, dachte ich, die seien schon richtig alt … aber hey, die sind ­unsere Generation! Sie klingen wie The Beatles – auf schöne Art alt und unpoliert. Vor allem in diesen Song habe ich mich verliebt, als sie ihn auf Tour spielten, habe ich sie dabei auf der Akustik-Gitarre begleitet. Dr. Dog schreiben so viel gute Musik, sie sollten viel größer und bekannter sein.“

© antirecords // YouTube

Jon Brion - „Row“ (aus dem Original-Soundtrack „Vergiss mein nicht!“)

„Vielleicht eine überraschende Wahl: zwei Instrumental-Minuten aus einer Filmmusik, nur ein Typ am Flügel, sonst nichts. Aber es bewegt mich wie kaum etwas ­anderes. Am Klavier liebe ich, dass es keine Tricks erlaubt; man muss sich wirklich etwas Gutes ausdenken. Dieses Stück ist ein tolles Beispiel dafür. Es inspirierte mich zu ‚Patience‘, dem letzten Song unseres neuen Albums: das Piano, sonst nichts.“

© Borjuto OST // YouTube

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06 2016 The Red Bulletin

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