Eurovision Song Contest

Die Song-Contest-Legenden

Fotos: Getty Images

Der einstige „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ bringt jedes Jahr neue Musiktalente auf die Bühne. Manche von ihnen bleiben unvergesslich. Nicht nur wegen der Musik.

Wenn 23. Mai in Wien der Eurovision Song Contest 2015 stattfindet, sind 740 Millionen Menschen wieder in zwei Lager geteilt: In jenes der Song-Contest-Anhänger und in jenes der -Ablehner. Den Teilnehmern ist das egal - sie haben wieder die Chance, echte Legenden zu werden. Und das nicht immer nur wegen ihrer Musik.

THE RED BULLETIN hat in der Song-Contest-Geschichte gekramt und sechs Beiträge gefunden, die den Legenden-Status bereits erreicht haben.

Lordi
„Hard Rock Hallelujah“ (Sieger Athen, 2006)

Mit Kostümen im Ork-Stil und Plateauschuhen hardrocken sich Lordi auf Platz eins. Zweiter wird Russland mit „Never Let You Go“. Leider! 

line Dion
„Ne partez pas sans moi“ (Dublin, 1988)

Céline Dion fegte schon 1988 alle vom Sessel. Wenn nicht mit ihrer Stimme, dann mit ihrer Frisur.

ABBA
„Waterloo“ (Sieger von Brighton, 1974)

Napoleon am Dirigentenpult und „Waterloo“ im Ohr. Für ABBA keine Niederlage, sondern der Start einer Weltkarriere.

Verka Serduchka
„Dancing Lasha Tumbai“ (Helsinki, 2007)

Ein avantgardistisches Gesamtkunstwerk. Andrij Danylko spielt Verka Serduchka, eine ältere Dame, und hüpft sich in seinem futuristischen Astronauten-Outfit in die Herzen der Europäer. „Sieben, sieben, ai lju-lju … sieben, sieben, ein, zwei … tanzen!“ Und dafür gab’s nur Platz zwei? Skandal!

Lena 
„Satellite“ (Sieger von Oslo, 2010)

Die damals 19-jährige Deutsche startete mit ihrem späteren Sieger-Titel schon vor ihrem großen Coup durch. Innerhalb der ersten drei Tage wurde die Single über 40.000 heruntergeladen, nach einer Woche über 100.000-mal. „Satellite“ war nach dem Song Contest in sechs Ländern die Nummer eins und erreichte Doppel-Platin-Status. Nicht übel!
 

Conchita Wurst
„Rise Like a Phoenix“ (Sieger von Kopenhagen, 2014)

Sänger und Travestiekünstler Tom Neuwirth begeisterte vergangenes Jahr in Kopenhagen als Conchita Wurst die Massen. Ihr Sieg wurde auch als Zeichen der Freiheit und Gleichberechtigung gefeiert. Ein Platz in den Geschichtsbüchern des Eurovision Song Contests ist ihr somit sicher!

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06 2015 The Red Bulletin

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