Die sehenswertesten Martial-Arts-Filme

Die sehenswertesten Martial-Arts-Filme

Foto: Getty Images

Wenn Bruce Lee und Kollegen auftauchen, haben ein paar Schurken wohl zu sehr am Ohrfeigenbaum gerüttelt.

Bald fliegen auf Netflix wieder die Fäuste: Ab dem 17. März prügelt sich „Iron Fist“ durch New York. Er ist damit neben Daredevil, Jessica Jones und Luke Cage schon der vierte Marvel-Serien-Superheld des Streaming-Anbieters im Big Apple.

Nach einem Flugzeugunglück nehmen Mönche den jungen Danny Rand auf und weihen ihn in ihre geheime Kampfkunst ein. Jahre später kehrt Danny nach New York zurück, um sein Geburtsrecht und das Familienunternehmen einzufordern. Und um ein paar Bösewichten ordentlich in den Arsch zu treten …

© Youtube // Netflix US & Canada

Während sich „Iron Fist“ damit in eine kleine Gruppe von Kampfsportserien einreiht, findet sich das Genre auf der Kinoleinwand wesentlich häufiger. Verkürze dir also die Wartezeit bis zum Serienstart mit den fünf sehenswertesten Martial-Arts-Filmen aller Zeiten:

  1. Der Mann mit der Todeskralle
  2. The Raid
  3. Ip Man
  4. Tiger & Dragon
  5. Kill Bill
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Der Mann mit der Todeskralle

Bruce Lee, die Ikone des Martial-Arts-Genres, verdient einen Platz in dieser Liste. Sein letzter Film, „Der Mann mit der Todeskralle“, ist womöglich der beste, in jedem Fall aber der schicksalsträchtigste in Lees Karriere. Während der Dreharbeiten erlitt er aufgrund der Anstrengungen einen Zusammenbruch. Gut einen Monat später – noch vor Veröffentlichung des Streifens – starb er nach der Einnahme eines Schmerzmittels. Der Film aber verschaffte Lee weltweite Anerkennung und startete den globalen „Kung-Fu Craze“.

© Youtube // MovieTrailerPlanet

The Raid

Ein Waliser dreht einen Film über eine Polizeieinheit, die ein Hochhaus in Jakarta stürmt. Klingt nicht unbedingt nach Martial Arts im Übermaß. Doch „The Raid“ ist genau das: ein Fäuste-Feuerwerk, bei dem auch etliche einfallsreiche Waffen und andere Requisiten zum Einsatz kommen, um den Gegner im Kampf niederzustrecken. Während die Story eher simpel gehalten ist, übertreffen sich die Kampfchoreografien in ihrer Komplexität. So geht Martial Arts!

© Youtube // Fight Scene

Ip Man

Bruce Lee hatten wir bereits, nun folgt ein Film über seinen Lehrmeister: den Wing-Chun-Großmeister Yip Man, gespielt von Donnie Yen („Hero“) in seiner wohl besten Rolle. Der Streifen spielt in den 1930er Jahren während der japanischen Invasion im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg. Yip Man, eigentlich ein zurückhaltender Mann, wird dazu gezwungen, zu kämpfen und nimmt die Störenfriede ordentlich in die Mangel. Film- und kampftechnisch ein Hochgenuss!

© Youtube // Güray Öztürk

Tiger & Dragon

Ang Lees Drama mit Chow Yun-Fat und Michelle Yeoh in den Hauptrollen ist ein wahres Gesamtkunstwerk. Der mit vier Oscars ausgezeichnete Wuxia-Film – dabei handelt es sich um ein Genre aus der chinesischen Literatur, das sich vor allem um Schwertkämpfer und Schlachten dreht – flicht atemberaubende Martial-Arts-Kämpfe in wundervolle Settings und eine dramatische Geschichte ein. 

© Youtube // Monkey King

Kill Bill (Vol. 1 & 2)

Regisseur Quentin Tarantino zollt mit seinem zweiteiligen Meisterwerk dem asiatischen Kino und seinen Martial-Arts-Filmen einen unvergleichlichen Tribut. Zahlreiche Szenen, in denen sich Uma „Die Braut“ Thurman durch ihre Feinde schlitzt, erinnern an alte Klassiker wie „Shogun Assassin“, „Der Wildeste von allen“ oder „Shurayukihime“ („Lady Snowblood”) – und erschaffen dabei eine ganz eigene Atmosphäre.

© Youtube // Johnny Cash

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03 2017 The Red Bulletin

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