Everest Movie

Filme nur für Schwindelfreie

Bild oben: Universal Pictures

Der Bergfilm ist ein ganz spezielles Genre. Spektakuläre Gesteinsmassive bedingen spektakuläre Bilder. Leider aber nicht immer spektakuläre Filme. Hier sind 10 gute und weniger gute Beispiele sowie die Gründe, wieso du sie dir nicht entgehen lassen solltest.

Mit „Everest“ brachte der September nicht nur die bezaubernde Keira Knightley wieder auf die Leinwand, sondern endlich auch einen neuen Bergfilm in die Kinos. Während die schöne Engländerin jedoch zu Hause bleiben muss, besteigen Film-Ehemann Jason Clarke und Jake Gyllenhall den höchsten Berg der Erde.

Die Expedition der beiden Hollywood-Größen unter der Regie des Isländers Baltasar Kormakur reiht sich in eine illustre Liste eines Genres ein, das nun schon fast seit einem Jahrhundert die Massen begeistert: Filme, in denen die wahren Hauptdarsteller faszinierende Berge sind. Wir haben ein paar der außergewöhnlichsten cineastischen Errungenschaften zusammengetragen.

NANGA PARBAT (2010)

Stars: Florian Stetter, Andreas Tobias, Karl Marcovics…und der Nanga Parbat (8125 m).

Kurzbeschreibung: Kontroverse Darstellung der Expedition der beiden Brüder Reinhold und Günther Messner mit unglücklichem und noch kontroverserem Ende für den Letztgenannten.

Wieso anschauen: Weil der Film ein eindrucksvolles Beispiel ist, dass du für jede Entscheidung geradestehen musst.

127 Hours (2010)

Stars: James Franco, Kate Mara, Amber Tamblyn…und der Blue John Canyon (über 17 km lang).

Kurzbeschreibung: Bergsteiger Aron Ralston stürzt in einen Spalt und klemmt sich den Arm ein.

Wieso anschauen: Weil James Franco beweist, dass auch aus schier ausweglosen Situationen noch ein Ausweg gefunden werden kann.

© YouTube // FoxKino 

Nordwand (2008)

Stars: Benno Führmann, Florian Lukas, Johanna Wokalek…und der Eiger (3.970 m).

Kurzbeschreibung: Wettlauf zweier Seilschaften um die Erstbesteigung der berühmten Eiger Nordwand, den am Ende keine gewinnt.

Wieso anschauen: Weil es dich daran erinnert, dass dir das Streben nach Ruhm nicht zu Kopf steigen sollte.

Cliffhanger (1993)

Stars: Sylvester Stallone, John Lithgow, Michael Rooker…und die Rocky Mountains (bis zu 4.401 m).

Kurzbeschreibung: Um drei verschwundene Geldkoffer zu suchen, müssen zwei erfahrene Bergführer als Handlanger von Bösewichten agieren. 

Wieso anschauen: Weil ein kurzärmeliger Sylvester Stallone zeigt, wie du auch in den Bergen allen Gesetzen der Physik trotzen kannst.

© YouTube // Nick B.

Am Limit (2007)

Stars: Alexander Huber, Thomas Huber…und „El Capitan“ (2.308 m).

Kurzbeschreibung: Dokumentarfilm über die Leidenschaft der „Huberbuam“, das Speedklettern.

Wieso anschauen: Weil dich die beiden Helden der „Milchschnitte“-Werbung davon abbringen, herumzutrödeln.

Die weiße Hölle vom Piz Palü (1929)

Stars: Gustav Diessl, Leni Riefenstahl…und der Piz Balü (3.900 m).

Kurzbeschreibung: Filmklassiker über einen Witwer, der das Unglück seiner Frau nicht verkraften kann. Kein Gerede, aber viel Emotion.

Wieso anschauen: Weil Schweigen eben Gold ist. Und weil der Film sogar in Inglourious Basterds“ gewürdigt wird.

© YouTube // Tomhaegler

K2 - Das letzte Abenteuer (1991)

Stars: Michael Biehn, Matt Craven…und der K2 (8.611 m).

Kurzbeschreibung: Bildgewaltiges Drama über eine Expedition auf den zweithöchsten Berg der Welt, das auf einem Theaterstück (!) basiert.

Wieso anschauen: Weil du schon ewig nicht mehr im Theater warst.

Vertical Limit (2000)

Stars: Chris O’Donnel, Bill Paxton…und schon wieder der K2 (8.611 m).

Kurzbeschreibung: Spektakel a là Hollywood: Explosionen, Lawinen, Leichen und dazwischen Zeit für Konflikte und seichte Witzchen.

Wieso anschauen: Weil der Film selbst Reinhold Messner zum Lachen brachte.

© YouTube // Psychos Trailershow

Cerro Torre - Nicht den Hauch einer Chance (2013)

Stars: David Lama, Peter Ortner…und der Cerro Torre (3.128 m).

Kurzbeschreibung: Dokumentation über die erste Bewältigung der beeindruckenden „Granitnadel“ im Freikletterstil mit Rückblicken auf die Diskussionen um die „Entweihung eines Berges“.

Wieso anschauen: Weil der Film lernt, stets respektvoll zu sein. Und sei es nur einem tonnenschweren Felsbrocken gegenüber.

SIEBEN JAHRE IN TIBET (1997)

Stars: Brad Pitt, David Thewlis…und das Himalaya-Gebirge (bis 8.848 m).

Kurzbeschreibung: Bergsteiger Heinrich Harrer wird bei einer Expedition zum Nanga Parbat von Briten interniert, flüchtet nach Tibet und lernt dort den Dalai Lama kennen und schätzen.

Wieso anschauen: Weil Brad Pitt aufzeigt, wie der Berg aus jedem Softie mit Engelsgesicht einen echten Mann formt.

© YouTube // Thomas Roth

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10 2015 The Red Bulletin

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