Schlechtester Film aller Zeiten: The Room

Die schlechtesten Filme aller Zeiten:
„The Room“

Text: Marco Rauch
Foto: Youtube/Screenshot

Pressplay, das Magazin für Film-, Games- und Musikkritiken, präsentiert miserable Meisterwerke. Teil 1 der neuen Serie: „The Room“, Tommy Wiseaus Kultfilm.

Es gibt gute Filme, es gibt mittelmäßige Filme und es gibt schlechte Filme. Aber es gibt auch Filme, die sind so schlecht, dass sie schon wieder gut sind oder zumindest aus irgendeinem Aspekt heraus sehenswert. Und dann gibt es „The Room“

Tommy Wiseaus “Meisterwerk” ist so etwas wie der „Citizen Kane“ unter den schlechten Filmen und genau wie Orson Welles zeichnet Wiseau für Regie, Drehbuch und Hauptrolle verantwortlich. Obwohl der Film so schmerzhaft schlecht ist, hat er dennoch Kultstatus erlangt.

Wenn dieser Trailer nicht Lust auf mehr macht …

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Die Handlung

Johnny (Tommy Wiseau) ist Banker und führt mit Lisa, seiner Verlobten, eine vermeintlich glückliche Beziehung. Doch Lisa beginnt eine Affäre mit Johnnys bestem Freund Mark. Zu dieser Dreiecksbeziehung gesellen sich noch zahlreiche weitere Handlungsstränge, die teils mehr, teils weniger Sinn machen. Sollen sie aber vielleicht auch gar nicht.

Eine Szene unvergesslicher als die andere

© YouTube // Watchmojo.com

Bester Dialog

Mark: How was work today?
Johnny: Oh, pretty good. We got a new client and the bank will make a lot of money.
Mark: What client?
Johnny: I cannot tell you; it’s confidential.
Mark: Aw, come on. Why not?
Johnny: No, I can’t. Anyway, how is your sex life?

Und jetzt mal ganz ehrlich. Wer hat noch nie so ein Gespräch mit seinem besten Freund geführt?

Weit mehr als ein Film

Als regionaler Film in Kalifornien gestartet, erfreut sich „The Room“ mittlerweile weltweit großer Beliebtheit und hat sogar eine eigene Merchandising-Linie mit sich gebracht. Besonders empfehlenswert: Kleidung mit den Filmzitaten (“YOU’RE TEARING ME APART, LISA!”).

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„The Room“ ist ein Film, der eigentlich an jeder Filmschule auf dem Studienplan stehen und auch von jedem, der sich ernsthaft mit dem Gedanken auseinandersetzt, Filme zu machen, eingehend gesehen und wieder gesehen werden sollte. Es gibt kein besseres Beispiel als „The Room“, um zu zeigen, wie man es NICHT macht.

Aber, und das muss man dem Film zugute halten, er dümpelt wahrlich nicht im Mittelmaß dahin, sondern hat mehr Menschen erreicht, als zahllose andere, weitaus bessere Filme je erreichen werden. 

Resümee

Kultfaktor: 10/10 - „The Room“ muss man gesehen haben, um es zu glauben. So schlecht, dass sich sogar die Verwandten der Beteiligten dafür schämen sollten. Aber egal, wie ist dein Sexleben?

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02 2017 Pressplay for The Red Bulletin

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