The Ghostbusters-Reboot vs The Conjuring 2 - Geisterjagd

„Ghostbusters“ vs. „The Conjuring 2“ - Duell der Geisterjäger

   

Da sich der „Ghostbusters“-Reboot und „The Conjuring 2“ gerade in den Kinos materialisieren: Wer gibt die bessere Geisterjagd ab?

Eine der beiden Geschichten ist wahr …

„The Conjuring 2“ basiert auf dem Fall des Enfield-Poltergeists aus dem London der 1970er Jahre, den man weitgehend für erfunden hält. 

Anders die Inspiration für „Ghostbusters“: Sie stammt von Dan Aykroyds Urgroßvater, der sich der Erforschung des Paranormalen widmete.

Aykroyds Vater Peter dokumentierte dessen Arbeit im Buch „A History of Ghosts“. Er hält die Büchereiszene am Beginn des 1984 erschienenen Originals für authentisch: „Ein Poltergeist-Phänomen, wie es im Buche steht!“

Mit „Conjuring 2“ kommt der zweite Teil nach „Conjuring - Die Heimsuchung“ von James Wan. Sieh dir hier den Trailer an.

© KinoCheck // YouTube

Eine der beiden setzt auf glaubhafte Technologie …

Die realen Dämonologen Ed und Lorraine Warren (in den „Conjuring“-Filmen gespielt von Patrick Wilson und Vera Farmiga) nutzten Mikrofone, Kameras, Bewegungsdetektoren und Wärmebildkameras. 

Die Ghostbusters hingegen haben Psychokinetic Energy Meter, Geisterfallen und partikelbeschleunigende Protonen-Rucksäcke. „Ghostbusters“-Regisseur Paul Feig engagierte den Teilchenphysiker James Maxwell vom MIT, um dem Ganzen einen wissenschaftlichen Anstrich zu verpassen.

„Sie fragten mich, wie es funktionieren würde“, erzählt der. „Partikelbeschleuniger und supraleitende Magnete sind echt – der Glaube an das Funktionieren der Technologie liegt im Rahmen des Machbaren.“

Sieh dir den Trailer zur lang erwarteten zweiten „Ghostbusters“-Fortsetzung an, die ein Reboot mit ausschließlich weiblichen Darstellern als Geisterjägerinnen wird.

© KinoCheck // YouTube

Eine zeigt realistische Geistererscheinungen …

„Ghostbusters“ kommt mit massig Ektoplasma, dem Schleim, mit dem Geister Form annehmen. Dan Aykroyd möchte, „dass sich Physiker fragen: Verschmelzen so Sauerstoff-, Stickstoff- und Wasserstoffmoleküle?“

Vielleicht sollte ihm jemand sagen, dass Bill Murray mit chinesischer Speisestärke vollgemacht ­wurde.

Geisterstunde 

Großartige Lach- und Fürcht-Geschichten

„The Frighteners“ (1996)
In Peter Jacksons Film bringt Michael J. Fox als Hochstapler mit übernatürlicher Gabe Geister in die Häuser gutgläubiger Leute und zockt sie per vorgetäuschten Exorzismus ab. Das geht gut, bis der Sensenmann (Jake Busey) kommt. Herrlich.

„Poltergeist“ (1982)
Steven Spielberg schrieb das Drehbuch, und „Texas Chainsaw Massacre“-Mastermind Tobe Hooper führte Regie im Horrorklassiker zwischen „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ und „Amityville Horror“. Die Clown-Szene ist auch 30 Jahre später noch zum Fürchten.

„Beetlejuice“ (1988)
Tim Burton dreht die Geisterhaus-Story um: Michael Keatons titelgebender Bio-Exorzist (u.), beschworen von Geena Davis und Alec Baldwin, muss lästige Hausbewohner loswerden.

„The Conjuring 2“ ab 17. Juni;
„Ghostbusters“ ab 29. Juli in den Kinos

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07 2016 The Red Bulletin

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