Horrorfilme, die ohne Blut auskommen

Verdammt unheimliche Horrorfilme, die ohne Blut auskommen

Foto: Facebook/It Follows

Es muss nicht immer Splatter sein: Einigen Filmemachern gelingt es, dich auch ohne Blut und Gemetzel völlig fertigzumachen.

Auch, wenn in vielen der großartigsten Horrorfilme aller Zeiten Blutbäder ohne Ende veranstaltet werden, sind diese keine Voraussetzung dafür, dass ein Film unheimlich ist. Wir haben vier extrem gruselige Werke ausfindig gemacht, die dir auf anderen Wegen das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Klicken zum Weiterlesen

„It Follows“ (2014)

It Follows“ ist einer der meist diskutierten Horrorfilme der vergangenen Jahre. Und das aus gutem Grund: Es sind nicht nur die Anleihen von Klassikern wie „Nightmare - Mörderische Träume“, die David Robert Mitchells Indie-Streifen so gut machen. Auch die Story ist furchterregend. Ein Fluch wird über sexuellen Kontakt von einer Person an die nächste weitergegeben, der Träger des Fluchs wird von einem Wesen verfolgt, das verschiedene Gestalten annimmt und versucht, sein Opfer zu töten. Stirbt dieses, geht der Fluch wieder auf den Überträger zurück.

Was den Film so unheimlich macht: die überwältigende Angst, dass „es“ dich überall finden wird, wohin du auch gehst.

© Youtube // Moviepilot Trailer

„Rosemaries Baby“ (1968)

Rosemarie und Guy Woodhouse ziehen in ein New Yorker Mietshaus mit mysteriöser Vergangenheit. Wie der Filmtitel schon vermuten lässt, erwartet Rosemarie – eine kluge, aber naive junge Hausfrau, gespielt von Mia Farrow – schon bald ihr erstes Kind. Ehemann Guy alias John Cassavetes schlägt sich derweil als mäßig erfolgreicher Schauspieler durch. Das Leben des Paares nimmt eine düstere Wendung, als sich eine junge Frau umbringt, die Rosemarie im Wäscheraum kennengelernt hatte, und andere Leute plötzlich ein übermäßiges Interesse an ihrer Gesundheit zeigen, während sich Guy immer weiter von seiner Frau distanziert. Die Ereignisse machen sie zunehmend paranoid und lassen Rosemarie vermuten, dass ihre Nachbarn sehr spezielle Pläne für ihr Kind haben.

Was den Film so unheimlich macht: Dieser Twist der Geschichte vom Jungen, der ‚Wolf!‘ ruft, zeigt, dass der Teufel manchmal im Detail steckt …

© Youtube // Pyrkenstein

Warum stehen wir so auf Zombies?

Zombies sind ein Phänomen. Wir können einfach nicht genug bekommen von den lebenden Toten und ihrem leckeren Hirn-Essen. Aber warum lieben wir sie? Und wie haben sie sich über die Jahre verändert?

Klicken zum Weiterlesen

„The Others“ (2001)

Nicole Kidman spielt die Hauptrolle in Alejandro Amenábars kunstvollem Film über eine Frau, die in einem abgelegenen Landhaus auf die Rückkehr ihres Mannes aus dem Krieg wartet. Für die Darstellung der paranoiden Mutter, die es mit zwei kränklichen Kindern zu tun hat, wurde Kidman von Kritikern in den höchsten Tönen gelobt. Als ihr Nachwuchs beginnt, Geister zu sehen, muss das Publikum mitziehen – ob es will, oder nicht. Die überraschende Wendung am Ende macht „The Others“ endgültig herausragend.

Was den Film so unheimlich macht: Alejandro Amenábar schafft es, sein Werk ganz ohne platte Schreckmomente so furchterregend und verstörend zu machen, dass du dich am liebsten hinter der Couch verstecken willst.

© Youtube // TemTrailer

„The Wicker Man“ (1973)

The Wicker Man“ von Robin Hardy wird als bester britischer Horrorfilm aller Zeiten gefeiert. Das Remake von 2006 ist dagegen vor allem für einen Nicolas Cages bekannt, der so dick aufträgt, dass seine schauspielerische Leistung eher lächerlich als mitreißend wirkt.

© Youtube // TA-Trailer

In der Originalfassung war Edward Woodward als Sergeant Howie zu sehen, ein gottesfürchtiger Polizist, der auf die abgelegene schottische Insel Summerisle gerufen wird, um das Verschwinden eines jungen Mädchens zu untersuchen. Die Gemeinde, die er dort vorfindet, gehört offenbar einem heidnischen Kult an. Schnell stellt sich heraus, dass die Ermittlungen schwieriger werden, als zunächst angenommen. 

Was den Film so unheimlich macht: Der Folk-Soundtrack unterstreicht nicht nur den Lebensstil der Einheimischen, er verleiht dem Streifen auch ein surreales Flair, das unter die Haut geht.

© Youtube // creejay

Klicken zum Weiterlesen
10 2016 The Red Bulletin

Nächste Story