jLaw

Wer wird der nächste Bond?

Text: Marco Rauch
Fotos: Getty Images

Daniel Craig tritt wohl bald als 007 ab. Hier sind unsere Vorschläge für die Nachfolge als berühmtester Geheimagent der Welt.

Spectre, der neue James-Bond-Film, bricht im Kino alle Rekorde. Diesmal spielt noch Daniel Craig die ikonische Rolle des 007. Doch wie lange noch? Früher oder später wird auch er als Spion seiner Majestät abdanken müssen und dafür braucht es würdige Nachfolger. Gleichzeitig könnte man auch eine spannende Zeitlinie einführen, die erklären würde, wieso Bond immer wieder eine äußere Veränderung durchmacht, die aber niemand außer dem Zuschauer merkt.

  

Idris Elba

idris

© Getty Images

Ja, er war schon im Gespräch. Und ja, aus irgendeinem Grund war der Aufschrei bei seiner Nennung noch größer als die Frechheit, mit Daniel Craig einen blonden Bond (was ja auch wirklich die Höhe ist) zu besetzen. Aber nun ist die Welt bereit für den - nennen wir es einmal so - richtigen Farbwechsel. Die Zeit ist reif, einen schwarzen Bond zu etablieren. Elba bringt sowohl die körperliche Härte als auch den nötigen Charme mit, um der nächste 007 zu werden.

Die Erklärung: Nach dem Tod des originalen James Bond (also Daniel Craig - und wieso auch nicht, wäre doch ein unglaublicher Cliffhanger!) wird der Name als Deckname, sozusagen in Ehren des besten Agenten aller Zeiten, an künftige Agenten weitergegeben, die das Potenzial haben, so großartig zu werden wie er. 

   

Tom Hiddleston

tom Hiddleston

© Getty Images

Es wird wieder Zeit, den Agenten etwas näher an seine Wurzeln zu bringen. Weniger Gewalt und Schusswaffen, dafür wieder mehr Charme, Wortwitz und technische Spielereien. Hiddleston rettet als 007 die Welt mehr mit Raffinesse und Gadgets. Und als Loki hat er in Thor ja schon gezeigt, dass er reichlich Chaos anrichten kann - also typisch Bond sozusagen.

Die Erklärung: Nach der globalen Gewaltorgie eines Craig und Elba muss das britische Königreich wieder mehr Fokus auf das Wort “geheim” in Geheimagent legen und sich von Waffengewalt und Explosionen entfernen. Quasi: Aufbesserung des öffentlichen Images.

Michael Shannon

Michael Shannon

© Getty Images

Daniel Craig hat den Geheimagenten im Dienste ihrer Majestät düsterer als je zuvor angelegt, Shannon - bereits geschult durch seine Wandlung zum Kriminellen in Boardwalk Empire und als Gegenspieler von Superman in Man of Steel - führt diesen Weg zur „dunklen Seite“ zu Ende. Ein kurzer Auszug des Plots: Im Trainingsprogramm hat sich der neue 007-Anwärter so gut gemacht und dann entpuppt er sich im Feldeinsatz und unter dem Pseudonym Bond als ausgemachter Psychopath. Leichen und zerstörte Gegenden pflastern seinen Weg und Bond verliert zum ersten Mal in seiner Geschichte den Verstand.

Die Erklärung: Eigentlich hätte sein wahnsinniger Blick schon alle vorwarnen sollen, aber er bringt die nötige Rücksichtslosigkeit mit, die der Job verlangt. Und er selbst? Er versteht die Welt nicht mehr, denn wieso ist es bei ihm verwerflich, wenn er unzählige Menschen gefährdet und tötet, während sein großes Agenten-Vorbil Craig als Held gefeiert wird? Er hat als Bond nur einen Auftritt, im nächsten Teil spielt er dann den Bösen.

Jennifer Lawrence

JLAW

© Getty Images

Ja, richtig gelesen, eine Frau. Die geschlechtliche Gleichberechtigung findet Einzug in den britischen Geheimdienst und aus James Bond wird zum ersten Mal Jane Bond. Lawrence, die zum einen in der Tribute von Panem-Reihe beweist, dass sie ordentlich zupacken und handfeste Action abliefern kann, gleichzeitig aber auch das schauspielerische Talent hat, um diese Rolle mit Leben zu füllen, ist die perfekt Wahl um den wahnsinnigen Shannon zu stoppen.

Die Erklärung: Jeder männliche Agent ist gescheitert und deshalb wird es Zeit für eine andere Taktik. Dabei greift Lawrence aber weniger zu den gewohnten “Waffen einer Frau” sondern versteht sich einfach besser darauf, wie schon in X-Men als Mystique, sich in die Nähe von Shannon zu schleichen, sein Vertrauen zu gewinnen, nur um ihn dann zu besiegen. Als erstes männliches Love-Interest in die 007 Geschichte geht ein: Ryan Gosling - weil er den Charme hat und gleichzeitig als Schauspieler mutig und selbstsicher genug ist, um diese Rolle zu übernehmen.

Pressplay Logo

Dieser Artikel ist in Kooperation mit pressplay entstanden. Weitere Storys zu Film, Musik und Games gibt es hier: www.pressplay.at

>>> Werde Fan von pressplay auf Facebook! <<<

>>> Folge pressplay auf Twitter! <<<

Klicken zum Weiterlesen
11 2015 redbulletin.com

Nächste Story