Warcraft - The Beginning

Kino-Vorschau:
Diese Filme laufen im Mai

Text: Marco Rauch
Bild: Universal Pictures

Ein neuer Monat, ein neuer Superhelden-Film. Die X-Men sind zurück und müssen sich an den Kinokassen unter anderem gegen Orks, Hexen und wütende Vögel behaupten. Die Kino-Vorschau im Mai.

Auch in diesem Monat prügeln sich wieder einmal im Kino die Superhelden, allerdings müssen sie sich in „X-Men: Apocalypse“ diesmal gegen eine noch größere Bedrohung verbünden. „Tangerine“ beweist, dass man sogar mit einem iPhone 5s tolle Filme machen kann. Die „Angry Birds“ bekommen ihr lange erwartetes Kinodebüt und in „The Witch und Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ gibt es böse Hexen und böse Königinnen.

Zudem wird bald ein Traum für echte Gamer wahr. „Warcraft: The Beginning“ erzählt, wie es zum Krieg zwischen Orks und Menschen kam, und befriedigt damit die Wünsche der zahlreichen Fans des Online-Rollenspiels.

„Tangerine“ kann seit 4. Mai in den Kinos bewundert werden.

© TopFILMDemo // YouTube

Tangerine (Start 4.5.)

An alle angehenden Filmemacher oder jene Skeptiker, die meinen, dass man für einen guten Film eine große Crew und hochspezialisiertes Equipment braucht: Lasst euch von Tangerine eines Besseren belehren! Gefilmt wurde die Geschichte um eine Trans-Gender-Frau, die nach ihrem Zuhälter sucht, nämlich auf einem iPhone 5s. Der Film war nicht nur auf dem Sundance ein riesiger Erfolg, sondern bekommt nun auch einen regulären Kinostart. Mehr Technik braucht es nicht für einen guten Film. Das und eine gute Geschichte mit mitreißenden Figuren. Na, wenn es weiter nichts ist.

„Triple 9“ läuft seit 5. Mai im Kino.

© KinoCheck // YouTube

Triple 9 (Start: 5.5.)

Gute Cops, Böse Cops, eine noch bösere russische Mafiabraut und ein episch angelegter Thriller über Verrat und Gier, der sich gut und gerne mit Heat vergleichen lässt. Zumindest sieht es so aus. Kann natürlich auch leicht in die andere Richtung gehen und eher eine verwirrende Handlung mit zu vielen Figuren ergeben. So oder so, Regisseur John Hillcoat („Lawless“, „The Road“) versteht sich jedenfalls darauf, atmosphärisch dicht und spannend zu erzählen. Und „Triple 9“ hat einfach eine Besetzung, die eigentlich zum Niederknien gut ist: Kate Winslet, Woody Harrelson, Casey Affleck, Chiwetel Ejiofor, Aaron Paul und und und. Braucht man mehr?

„Angry Birds - Der Film“ kann man sich ab 12. Mai in den Kinos ansehen.

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Angry Birds - Der Film (Start: 12.5.)

Das Handyspiel bekommt seinen eigenen Film. Und sollte dieser ein Erfolg werden, folgen weitere Teile so gut wie sicher. Nun könnte man meinen, dass den Leuten in Hollywood irgendwie nichts mehr einfällt, wenn sie jetzt sogar schon auf Handyspiele zurückgreifen müssen, um Stoff für Filme zu finden. Andererseits, wer weiß, vielleicht können die wütenden Vögel ja tatsächlich überraschen und unterhalten. Für das kleinere Publikum sicher einen Kinobesuch wert. Na ja, und die Eltern müssen dann ohnehin auch mit, ob sie wollen oder nicht.

Ab 19. Mai ist „The Witch“ auf den Leinwänden zu sehen.

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The Witch (Start 19.5.)

Letztens konnten ja „The Babadook“ und „It Follows“ beweisen, dass im Horror-Genre noch ordentlich Leben steckt und es noch immer in der Lage ist, grandiose Werke hervorzubringen. „The Witch“ versucht sich nun in diese Riege einzureihen und hat eigentlich auch die besten Voraussetzungen. Ein harsches Zeitalter: Neuengland im 17. Jahrhundert. Ein düsteres Setting: eine nahe den Wäldern lebende Familie. Und ein (vielleicht) unheimliches Wesen: eine Hexe, die im Wald lauert. Aber vielleicht stimmt letzteres auch nicht und das sind auch nur die wahnsinnigen Auswüchse einer Familie, die langsam aber sicher den Verstand verliert. Jedenfalls sind alle Weichen auf stimmigen Horror gestellt.

„X-Men: Apocalypse“ gibt es ab 20. Mai in den Kinos zu sehen.

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X-Men: Apocalypse (Start: 20.5.)

Die Superhelden des Monats: die X-Men. Und endlich taucht auch einer der größten Antagonisten (natürlich neben Magneto) der Mutanten auf. Apocalypse gibt sein Leinwanddebüt in Form von einem stark durch Schminke und/oder CGI veränderten Oscar Isaac. Die X-Men stehen also quasi ihrer bisher größten Herausforderung gegenüber, denn Apocalypse ist niemand Geringerer als der erste und damit auch mächtigste aller Mutanten, der nun aus seinem “Dörnröschenschlaf” erwacht ist und die Menschheit heimsucht. Auftritt der meistens doch recht gespaltenen Mutantenriege rund um Professor X (James McAvoy) und Magneto (Michael Fassbender), die sich nun gemeinsam dem schier übermächtigen Gegner stellen müssen. Keine Frage, da wird es ordentlich zur Sache gehen.

Ab 26. Mai läuft „Warcraft: The Beginningin den Kinos.

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Warcraft: The Beginning (Start: 26.5.)

Hat ja eigentlich ziemlich lange gedauert, bis das populäre Online-Rollenspiel endlich auf die große Leinwand kommt. Aber nun hat das Warten ein Ende. „Warcraft: The Beginning“ ist damit nicht nur der Anfang einer (erhofften) Franchise (kommt natürlich immer auf den finanziellen Erfolg an), sondern erzählt auch vom Beginn des Krieges zwischen Orks und Menschen. Duncan Jones hat mit „Moon“ und „Source Code“ sein Händchen für Sci-Fi ja schon unter Beweis gestellt und muss jetzt nicht nur zeigen, dass er das Fantasy-Genre ebenso meistern kann, sondern dabei auch eine ganze Legion eingefleischter und mit Sicherheit höchst kritischer Fans überzeugen. Keine leichte Aufgabe, der er sich da gestellt hat.

„Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ ist ab 26. Mai in den Kinos zu sehen.

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Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln (Start: 26.5.)

Mia Wasikowska kehrt als Alice wieder ins Wunderland zurück - oder war sie nie weg? Natürlich dürfen da auch der exzentrische Johnny Depp als noch exzentrischerer Hutmacher und Helena Bonham Carter als böse Königin nicht fehlen. Und während Alice auf ihre alten Bekannten trifft, stellt sie fest, dass der gute Hutmacher einfach nicht mehr derselbe ist. Die Fortsetzung zu „Alice im Wunderland“ wird zwar nicht von Tim Burton inszeniert (ob das gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt), scheint aber nicht minder bunt, knallig und ausgefallen zu sein. Dafür sorgen ja meist schon Johnny Depp und seine Kostüme im Alleingang.

„Money Monster“ startet am 26. Mai in den Kinos.

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Money Monster (Start: 26.5.)

Als Schauspielerin hat sich Jodie Foster ja eher aus dem Rampenlicht zurückgezogen, ihr letzter Film war „Elysium“ aus dem Jahr 2013. Dafür führt sie in „Money Monster“ nun Regie. Gut, ihre letzte Regiearbeit „The Beaver“ liegt auch schon einige Jährchen zurück. Mit Julia Roberts und George Clooney hat sie diesmal jedoch zwei weitaus zugkräftigere Stars als zuletzt ihren privaten Freund, aber mittlerweile recht schwer vermarktbaren Mel Gibson vor der Kamera. Ein verzweifelter Mann nimmt Clooney vor laufenden Kameras als Geisel. Was sich dann entfaltet soll ein kritischer Finanz-Thriller werden, denn wieso ist der Mann verzweifelt? Er hat auf einen Tip des von Clooney gespielten TV-Moderators gehört und dabei sein ganzes Geld verloren. Na ja, ob mit einer Geiselnahme seine Aktien wieder steigen? Klingt nach einer eher fragwürdigen Methode, um die Finanzwelt anzukurbeln.

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05 2016 Pressplay für The Red Bulletin

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