Diese Kultrollen waren für jemand anderen vorgesehen, Hier: Django Unchained

Diese Kultrollen waren für jemand anderen vorgesehen - Teil 2

Foto: facebook.com/unchainedmovie

Könntest du dir Tom Selleck als Indiana Jones und Will Smith in „Django Unchained“ vorstellen? Wir auch nicht, aber dennoch wäre es beinahe dazu gekommen.

Terminkollisionen können ein Segen für Kinofans sein. So wurden einige der kultigsten Filmrollen Hollywoods anders besetzt, als ursprünglich geplant.

Für uns zwar unvorstellbar, aber folgende Schauspieler wären fast in ein paar der großen Blockbuster aufgetaucht:

  • Tom Selleck als Indiana Jones
  • Nicolas Cage in „Herr der Ringe”
  • Angelina Jolie in „Gravity”
  • Will Smith in „Django Unchained”
  • Denzel Washington in „Sieben” 
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Tom Selleck als Dr. Henry Jones in „Jäger des verlorenen Schatzes”

Nachdem er schon in „Star Wars“ überzeugte, wollte Regisseur Steven Spielberg Harrison Ford auch als Indiana Jones. Produzent George Lucas hatte aber eigentlich keine Lust, dass Ford in einem weiteren seiner Projekte mitspielt. Also sollte Tom Selleck den Archäologen geben. Doch der lehnte ab, da er bereits den Pilotfilm zu „Magnum“ gedreht hatte. Dumm gelaufen: Während des Seriendrehs kam es zu einem Streik, aufgrund dessen Selleck die Rolle doch übernehmen hätte können.

Wie Selleck mit Hut und Lederjacke ausgesehen hätte, siehst du in dieser Probeaufnahme:

© youtube // Paco Gil Belmonte

Nicolas Cage als Aragorn in „Herr der Ringe”

Wie „Herr der Ringe“ angekommen wäre, wenn Nicolas Cage – der Herr der Gesichtsausdrücke – den Waldläufer und späteren König Aragorn gespielt hätte? In einem Interview mit „Newsweek“ verriet Cage, dass er sich nicht so lange an die Reihe binden wollte.

„Zu dieser Zeit spielten sich verschiedene Dinge in meinem Leben ab, wegen derer ich nicht in der Lage war, zu reisen und drei Jahre von zu Hause weg zu sein.” Er bereue seine Entscheidung aber keineswegs, da er ein großer Fan der Saga sei. Da sind wir mit ihm völlig einer Meinung.

„Ich war nicht in der Lage, zu reisen und drei Jahre von zu Hause weg zu sein.”
Nicolas Cage, Beinahe-Aragorn

Angelina Jolie als Dr. Ryan Stone in „Gravity“

Nach den Kassenschlagern „Tomb Raider“ und „Mr. & Mrs. Smith“ hätte Alfonso Cuaróns Meisterwerk Angelina Jolies nächster großer Coup werden können. An der Seite von Robert Downey jr.  – der später wegen Verpflichtungen als „Iron Man“ durch George Clooney ersetzt wurde – war sie fest für die Rolle der Astronautin Dr. Ryan Stone eingeplant.

Nach ihrer Absage übernahm Sandra Bullock und heimste mit ihrer starken Performance nicht nur eine Nominierung für einen Oscar als „Beste Hauptdarstellerin“ ein, sondern auch – dank Umsatzbeteiligung – eine Gage von mehr als 70 Millionen Dollar.

Übrigens hatte Bullock schon einmal vom Rückzieher einer Kollegin profitiert. Im Football-Drama „The Blind Side – Die große Chance“ war eigentlich Julia Roberts als Adoptivmama Leigh Anne Tuohy vorgesehen. Doch dann spielte Bullock die Hauptrolle und gewann einen Academy Award.

"Either I make it down there in one piece and I

"Either I make it down there in one piece and I have one hell of a story to tell or I burn up in the next 10 minutes." - Dr. Ryan Stone #Gravity

Will Smith als Django in „Django Unchained”

Im Endeffekt spielte Jamie Foxx den abgebrühten Django in Quentin Tarantinos Western-Hommage, doch eigentlich sollte Will Smith den coolen Rächer mimen. Der „Men in Black”-Star fachsimpelte stundenlang mit dem Regisseur, lehnte am Ende aber wegen der berühmten „kreativen Differenzen“ ab. „Ich konnte mich nicht damit anfreunden, dass Gewalt die Antwort auf Gewalt sein sollte. Liebe musste die Antwort lauten“, sagte Smith dem „Hollywood Reporter“.

Nicht der erste Fehler Smiths bei seiner Rollenauswahl. Als Neo hätte er in „Matrix“ die Menschheit retten können – drehte stattdessen aber „Wild, Wild West“. „Ich hätte es versaut”, sagte der Hollywoodstar im Nachhinein, nachdem er Keanu Reeves in dem Film gesehen hatte.

Kult, aber unbelohnt

Sie schenkten uns Momente für die Ewigkeit. Und blieben oscarlos. Wir ehren sie hier.

„Sie boten mir Brad Pitts Rolle an, aber ich fand: Das ist so dunkel und böse. Als ich den Film sah, dachte ich mir nur: Verdammt!”

Denzel Washington als Detective Mills in „Sieben“

Fast wäre Denzel Washington anstelle von Brad Pitt in David Finchers Thriller „Sieben“ zu sehen gewesen. Doch er lehnte die Rolle des Detective Mills ab – um stattdessen in „Teufel in Blau” mitzuwirken.

Der Schauspieler erzählte „Entertainment Weekly“: „Sie boten mir Brad Pitts Rolle an, aber ich fand: Das ist so dunkel und böse. Als ich den Film sah, dachte ich mir nur: Verdammt!”

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03 2017 The Red Bulletin

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