Death Cab for Cutie

The Playlist: Death Cab for Cutie

Foto oben: We Are The Rhoads

Death Cab For Cutie veröffentlichen dieses Jahr ihr achtes Album. Welche Songs ihn inspirierten, erzählt Frontsänger Ben Gibbard hier.

Ben Gibbards Karriere begann mit Liebeskummer: Als seine Freundin ihn 1997 verließ, schrieb der US-Amerikaner für sie eine Handvoll Herzschmerz-Songs. Auf Umwegen landeten diese bei einer Plattenfirma, die ihn unter Vertrag nahm und ermunterte, eine Band zu gründen. So entstanden Death Cab for Cutie.

Mit seinen emotionalen Gitarrenhymnen traf Gibbard den Zeitgeist der Nuller-Jahre, seine Band ist heute eine der erfolgreichsten Indie-Rock-Gruppen der Welt. Vor kurzem veröffentlichten Death Cab for Cutie ihr achtes Album „Kintsugi“. 

Prince: „When Doves Cry“

„Mit diesem Song machte Prince die LinnDrum populär – einen Drum-Computer, den auch wir auf der neuen Platte häufig einsetzten. Um mehr über seinen metallischen Klang zu lernen, analysierten wir das Stück. Obwohl während der Strophe nur der Drum-Computer spielt, hört man Melodien. Sprich: Das Stück trotzt allen Regeln des Pop und ist trotzdem ein Klassiker. Genial!“

Prince

Hier findest du das Video:http://video.naij.com/view=6qgucczw

Francis and the Lights: „Like a Dream“

„Unser Produzent Rich Costey spielte mir diesen Song während der Aufnahmen vor. Ich war auf Anhieb begeistert von seiner schlichten Schönheit. Als ich daranging, das Album fertigzustellen, hörte ich mir das Stück oft zur Inspiration an. Ich versuchte meine Songs genauso ungezwungen klingen zu lassen. So, als wären sie mir aus dem Weltraum zugeflogen.“

© francisandthelights // YouTube

Michael Jackson: „Beat It“

„Ich liebe den Beat dieses Songs. Weil er ein wenig hinkt. Und genau diese kleine Unsauberkeit macht das Stück so packend und tanzbar. Dieses Element versuchten wir auch in unsere Rhythmen einzubauen. Unser Trick: Wir kombinierten bei vielen Songs Drum-Computer mit echtem Schlagzeug-Sound. Dadurch klingen die Stücke treibend und organisch zugleich.“

© michaeljacksonVEVO // YouTube

Sharon Van Etten: „Every Time the Sun Comes Up“

„Sharon ist die Beste. Niemand schreibt so bewegende Harmonien wie sie, ihr Gesang ist phänomenal. Die Art, wie sie Silben dehnt, wie sie ihre Stimme leicht zum Kratzen bringt, kommt gerade bei diesem Stück besonders gut zur Geltung. Bei unseren neuen Songs hatte ich nicht die Absicht, ihren Stil zu kopieren, versuchte aber genauso viel Gefühl in meinen Gesang zu legen.“

© SharonVanEttenVEVO // YouTube

Spiritualized: „Lay Back in the Sun“

„Diesen psychedelischen Rock-Song von 1995 hatten wir bei Studio-Sessions ständig im Hinterkopf. Seine reißende Kraft ist eine Blaupause für unser neues Album. Wenn unser Bassist Nick (Harmer; Anm.) gerade keine gute Idee hatte, schickte ich ihn mit diesem Song in den Nebenraum und sagte: ‚Komm erst zurück, wenn du eine Melodie hast, die nach Spiritualized klingt.‘“

© BanMeIDontCare’s channel // YouTube

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08 2015 The Red Bulletin

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