Spektakuläre Filmsets

Boah, hier sieht’s aus wie im Film!

Foto: Getty Images

Spektakuläre Filmsets, die du sehen musst: Neuseeland wegen „Herr der Ringe” einen Besuch abstatten war gestern. Wandel doch lieber auf den Spuren von Luke Skywalker in Irland.

Der Blockbuster „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ kam Ende 2015 in die Kinos und bot eine eindrucksvolle finale Szene, die in Irland gedreht wurde. Doch nicht nur die Weltraum-Saga setzt auf spektakuläre Drehorte. Diese sechs Filmkulissen muss man mit eigenen Augen sehen.

Irland – „Star Wars: Das Erwachen der Macht“

Die siebte Episode der Kultreihe ist zugleich Teil eins einer neuen Trilogie. Neben altbekannten Gesichtern wie Harrison Ford oder Mark Hamill ist eine neue Generation von Schauspielern am Start.

Auch einige Schauplätze feiern Premiere, darunter die irische Insel Skellig Michael. Sie liegt rund zwölf Kilometer von der Küste Kerrys entfernt und beherbergt ein schwer zugängliches, mittelalterliches Kloster, zu dem 600 Steinstufen steil nach oben führen.

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Star Wars: The Force Awakens was released on DVD today. Did you know the location of the dramatic final scene of the movie was filmed on an Irish island not so far, far way? Go behind the scenes and see for yourself.

Thailand – „Hangover 2“

„Hangover 2” bringt die Freunde von Stu alias Ed Helms bei dessen Hochzeit in Thailand zusammen. Viele Szenen entstanden in Bangkok in Chinatown und dem Vergnügungsviertel Soi Cowboy. Einer der Schauplätze, an denen es so richtig zur Sache geht, ist das „White Lion“, in Wahrheit die „Bo Sa Bar“ in der Sukhumvit 7/1.

Weiterer zentraler Drehort: Krabi an der Andamanensee. Dort will Stu seine Liebste Lauren heiraten. Zu Beginn des Filmes kommt das Luxus-Resort „Phulay Bay Ritz-Carlton Reserve“ am Tab Kaek Beach zum Einsatz. Die Lagerfeuerszene, in der das Chaos seinen Lauf nimmt, entstand einige hundert Meter weiter am Strand.

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Bali – „Eat, Pray, Love“

Liz Gilbert alias Julia Roberts will sich selbst finden. Dafür reist sie um die halbe Welt – unter anderem auf die Insel der Götter nach Bali. Vor allem das Künstlerzentrum Ubud diente als Kulisse, zum Beispiel das luxuriöse „Panchoran Retreat“, der Markt oder der Monkey Forest.

Auch das Dorf Tenegana kam zu Filmehren, dort lebt bis heute ein Stamm der Ureinwohner Balis nach uralten Riten. Der Norden der Insel in Lovina diente für einige Strandszenen, die Reisterrassen von Jatiluwih für eine Fahrradfahrt von Julia Roberts.

Karibik – „Fluch der Karibik“

Hollywoodstar Johnny Depp hat sich als Captain Jack Sparrow selbst ein Denkmal gesetzt. Als Drehort diente unter anderem die gering besiedelte, 346 Quadratkilometer große Insel St. Vincent.

Dort erschuf die Filmcrew mit größtem Aufwand eine originalgetreue Nachbildung vom jamaikanischen Port Royal. Jenem Ort, um den sich im Film die Handlung dreht und der rund 2.000 Kilometer von St. Vincent entfernt liegt. Unter anderem entstanden in der Wallilabou Bay Piers und Lagerhäuser im Stil des 18. Jahrhunderts. Sogar Schiffe wurden professionell „verkleidet“, so mutierten etwa Zweimaster zu stolzen Handelsschiffen. 

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Malta – „Troja“

Regisseurs Wolfgang Petersen setzte 2004 seine Heldengeschichte basierend auf den Epen „Ilias“ und „Odyssee“ von Homer um. Superstar Brad Pitt schlüpfte in die Rolle von Achilles, Eric Bana in die von Hektor. Gedreht wurde unter anderem auf Malta. Hier wurden die innerhalb Trojas und in den kleineren Buchten spielenden Szenen umgesetzt.

Fort Ricasoli diente als Schauplatz der Stadtszenen, ein weiteres Set entstand an der Küste bei Mellieha, wo Odysseus den fast unverwundbaren Achilles bittet, für Griechenland zu kämpfen. Seiner Mutter Thetis begegnete Achilles alias Pitt in der Blauen Lagune auf der maltesischen Insel Comino.

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Deutschland – „Der Name der Rose“

Ein Schauplatz, für den der Reiseaufwand überschaubar ist, aber deshalb nicht weniger spektakulär: Der Bernd-Eichinger-Film von 1986 mit Sean Connery in der Hauptrolle wurde in der ehemaligen Zisterzienserabtei in der Nähe von Eltville im hessischen Rheingau gedreht.

Im Kloster Eberbach beeindrucken noch heute die gigantischen Kelterbottiche. Der Schlafsaal der Mönche wurde für den Film mit Pulten ausgestattet, um den Schreibsaal mit der Tür zur geheimnisvollen Bibliothek darzustellen. Der Eberbacher Kapitelsaal diente im Film als Versammlungsraum für den Streit zwischen Vertretern des Kaisers und des Papstes.

Für einen Besuch ebenfalls von Belang: Das klostereigene Weingut produziert noch heute den vielgepriesenen Trunk mit dem schwarzen Adler auf dem Flaschenetikett.

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04 2016 The Red Bulletin

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