Was wurde aus diesen "Star Wars"-Schauspielern?

Was wurde aus den Stars aus „Star Wars“?

Foto: Terry O’Neill/Getty Images 

In der größten Weltraum-Saga aller Zeiten mitgewirkt zu haben, bedeutet nicht automatisch Erfolg in Hollywood. Diese Stars aus „Star Wars“ können ein Lied davon singen.

Billy Dee Williams 

what Happened To These Star Wars stars

© Foto links - ABC Photo Archives/ABC via Getty Images; Foto rechts - Paul Archuleta/FilmMagic/Getty Images

Billy Dee Williams spielte Lando Calrissian in der ursprünglichen Trilogie und leiht dem Charakter weiterhin in vielen Adaptionen wie Computerspielen seine Stimme. Der US-Amerikaner war seitdem sehr aktiv - seine größte Rolle hatte er als Harvey Dent in Tim Burtons „Batman“. Auch für „Batman Forever“ aus dem Jahr 1995 war er ursprünglich als der gefürchtete Staatsanwalt im Gespräch. Wer sich erinnert, wie schlecht der Film war, der weiß, dass Williams glücklich sein kann, dass die Rolle letztlich an Tommy Lee Jones überging.

Carrie Fisher und Mark Hamill 

Jake Lloyd 

Jake Lloyd hat sich vom Schauspielberuf bereits 2001 zurückgezogen. Somit bleibt die Rolle als Anakin Skywalker sein größtes und nahezu einziges Vermächtnis. Dass die Interpretation des „jungen Darth Vader“ ihm nicht gut getan hat, zeigt nicht nur die Nominierung für die „Goldene Himbeere“ als schlechtester Nebendarsteller, sondern vor allem sein Leben danach. Stress und Mobbing zwangen Lloyd zur Abkehr von Hollywood. Größere Aufmerksamkeit erfuhr er seitdem maximal als Gast bei Comic-Conventions (wo er allerdings schräge Interviews wie das obige gab) oder durch eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei, die mit einem Haftaufenthalt wegen rücksichtslosen Fahrens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Widerstand bei der Festnahme endete.

Hayden Christensen 

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© Getty Images

Der gebürtige Kanadier ergatterte die Rolle des pubertierenden Anakin Skywalker unter anderem gegen Paul Walker, Ryan Philippe und Leonardo di Caprio. Respekt! Für seine Darstellung wurde er dann allerdings nur ein wenig gelobt (Bester Nachwuchsdarsteller bei den Film-Festspielen von Cannes) und weit mehr gescholten (Zwei „Goldene Himbeeren“ als schlechtester Nebendarsteller in „Episode II“ und „Episode III“). In der Post-Star-Wars-Karriere sticht am ehesten noch die Hauptrolle in „Jumper“ an der Seite von Samuel L. Jackson positiv hervor. Nicht viel also angesichts der Erwartungen in den Jungstar. Doch es gibt Hoffnung für Christensen: Erstens ist er wieder mit Rachel Bilson vereint - ja, das ist die Hübsche aus „O.C. California“ - und zweitens wurde er erst jüngst als Marco Polo im gleichnamigen Film von Rob Cohen gecastet.

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05 2017 The Red Bulletin

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