Geniale Erfindungen für Millionen

Diese genialen Ideen brachten ihren Erfindern Millionen (naja, fast allen)

Foto: Getty Images

Keep it simple: Die einfachsten Erfindungen entwickeln sich oft zu wahren Goldgruben. Warum sind wir darauf nur nicht selbst gekommen?

Der Ketchup, der einfach nicht aus der Flasche kommen will oder das Lesezeichen, das ständig aus dem Buch fällt: Oft ist es nur ein lästiges Problem, aus dem die großartigsten Ideen geboren werden. Hier kommen fünf genial einfache Erfindungen und ihre Geschichten, aus denen wir für unser eigenes Millionengeschäft lernen können. Und mit Millionen meinen wir:

  • 10.000 Dollar täglich für Furzgeräusche
  • 14 Millionen Dollar für eine geschickte Wendung
  • 50 Millionen Dollar für ein Lächeln

 

Klettverschluss

Der Schweizer Ingenieur Georges de Mestral ging in seiner Freizeit gern jagen. Als er dabei immer wieder hartnäckige Kletten in seiner Kleidung und dem Fell seines Hundes fand, hat er sich das Gewächs genauer angesehen und versucht, die winzigen elastischen Häckchen nachzubauen.

1951, zehn Jahre nach seinem ersten Anlauf, ließ er sich den Klettverschluss patentieren. Sein Unternehmen Velcro Industries ist noch heute Marktführer und setzt jedes Jahr rund 260 Millionen Dollar um.

Klettverschluss

Erfindertipp: Augen auf in Wald und Feld! Die Natur hat oft die besten Einfälle und sie ist die Einzige, die keinen Patentrechtsstreit mit dir eingehen wird …

Smiley

Smiley

Das Smiley-Face ist in Wirklichkeit kein Abdruck von Forrest Gumps Gesicht, sorry, aber so ist es. Der amerikanische Künstler Harvey Ball hat das simple Design im Jahr 1963 erfunden und die Rechte daran für haarsträubende 45 Dollar verkauft. Die Brüder Murray und Bernard Spain erkannten das Potenzial des Smileys und gaben die Rechte dank geschickter Vermarktung für 50 Millionen Dollar weiter.

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Erfindertipp: Verkaufe deine Idee niemals – und wir wiederholen: niemals! – an den Erstbesten, der dir dafür ein paar Euro in die Hand drückt.

Post-It

Post-It

Spencer Silver wollte für die Minnesota Mining and Manufacturing Company eigentlich einen neuen, extrem starken Superkleber entwickeln. Zu seinem Ärger ließ sich das klebrige Produkt seiner Bemühungen aber viel zu leicht wieder lösen. Krampfhaft suchte der Erfinder nach einem neuen Verwendungszweck für die Masse – ohne nennenswerten Erfolg.

Erst einige Jahre später wurde sein Kollege Arthur Fry darauf aufmerksam. Ein Kleber, der sich entfernen lässt, ohne empfindliche Oberflächen zu beschädigen, war genau das, was der Hobbysänger gesucht hat, um Lesezeichen in seinen Notenbüchern zu befestigen. Er bestrich die Zettel mit Silvers Kleber und der Post-It war geboren.

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Erfindertipp: Deine Erfindung taugt nichts? Glaube trotzdem fest an sie, vielleicht lässt sich etwas anderes draus machen.

iFart App

iFart App

Unternehmer Joel Comm hat ebenfalls fest daran geglaubt, dass die Welt eine App braucht, die unterschiedliche Furzgeräusche abspielt. Er hat auch daran geglaubt, dass die Menschen bereit sein würden, dafür zu zahlen – und er hat recht behalten. Seine App iFart dominierte in Spitzenzeiten die Downloadcharts auf der ganzen Welt und brachte Comm angeblich fast 10.000 Dollar am Tag ein.

© Joel Comm // YouTube

Erfindertipp: Egal, was deine Freundin sagt: Behalte deinen infantilen Fäkalhumor, er kann dich reich machen!

Ketchup auf dem Kopf

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Erinnerst du dich an Ketchup in Glasflaschen? Egal, wie hart du auf den Boden der Flasche geschlagen hast, der Ketchup kam nicht raus – und wenn doch, ergoss er sich in einem Schwall auf den ganzen Teller.

Dass Soßen heute oft in ihren Plastikflaschen auf dem Kopf stehen und sich fast schon auf den Punkt genau dosieren lassen, verdanken wir einem Amerikaner namens Paul Brown.

Er hat die spezielle Flaschenform Anfang der 90er Jahre entwickelt. Seine Erfindung verkaufte er nicht nur an die Soßenindustrie, auch Shampooflaschen wurden revolutioniert und die NASA fliegt seither mit Browns tropfsicheren Behältern ins All.

Sein Unternehmen verkaufte der Erfinder nur wenige Jahre später und strich dafür angeblich eine Summe von sagenhaften 14 Millionen Dollar ein.

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Erfindertipp: Nimm dir ein lästiges Alltagsproblem vor und versuche, es zu lösen.

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06 2016 The Red Bulletin

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