Augmented-Reality-Apps

Diese Augmented-Reality-Apps lassen Pokémon Go alt aussehen

Foto: Getty Images

Fremdsprachige Speisekarten lesen oder eine Tätowierung ausprobieren: 5 Augmented-Reality-Apps, die dir das Leben erleichtern.

Seit dem Erscheinen von Pokémon Go ist die Augmented-Reality-Technik im Mainstream angekommen. Dabei gibt es schon länger AR-Apps, die einiges draufhaben.  

Die Aussicht, digitale Animationen per Smartphone-Kamera und -Screen über reale Bilder zu legen, hat eingeschlagen wie eine Bombe. Kein Zweifel: Augmented Reality wird nicht nur die Art verändern, wie wir Video-Games spielen. Auch der Blick auf unsere Welt wird ein anderer werden.

Diese eindrucksvollen AR-Apps für iOS und Android beweisen es – und bei keiner von ihnen ist ein Pokéball in Sicht.

Ingress 

„Niantic“ mag mit Pokémon Go der Durchbruch gelungen sein. Die Pionierarbeit dazu leisteten die Entwickler aus Kalifornien allerdings mit Ingress: einem Spiel, das einige Gemeinsamkeiten zum Pokémon-Hit aufweist.

Ingress ist ein Multiplayer-AR-Game, in dem die Spieler Geheimgesellschaften beitreten, die miteinander konkurrieren. Den Beteiligten geht es vor allem um die Kontrolle über die sogenannte „Exotische Materie“, die sich auf unserem Planeten breitmacht. Die Spieler reisen mit ihren Smartphones an Locations in der ganzen Welt, um Portale an Wahrzeichen und berühmten Gebäuden zu besetzen.

Millionen Player sind bereits tief in das Spiel involviert, das körperliche Bewegung und den Besuch von Locations abfordert, um das eigene Territorium zu vergrößern.

© Henry Krasemann // youtube

Blippar

Blippar ist eine App, um visuelle Entdeckungen zu machen. Über eine Bilderkennungssoftware lernt der User mehr über die Dinge in seiner Umgebung.

Das Smartphone wird auf das Objekt gerichtet (oder wie es Blippar formulieren würde: auf „blippable Content“), schon kann der Nutzer diverse Informationen darüber abrufen. Neben den reinen Fakten wird in vielen Fällen auch Digital Content wie Filmtrailer, Promo-Videos oder Mini-Games mitgeliefert.

Das ist zum Beispiel für Magazine ein erstklassiges Feature. Sie nutzen die App dafür, die Kluft zwischen Print- und Digital-Content zu schließen. 

© Blippar // youtube

Google Translate 

2014 hat Google „Word Lens“ erworben, eine der ersten AR-Apps der Szene, um das Augmented-Reality-Translation-Tool in seine eigene App zu integrieren.

Die Google-App kann heute zum einen Text von einer in die andere Sprache übersetzen, zum anderen können mysteriöse ausländische Wörter in die jeweilige Muttersprache konvertiert werden. Ideale Features für Urlauber, die von der Speisekarte im Restaurant oder von Straßenschildern überfordert sind. Einfach die Kamera auf den Text richten, schon wird er gescannt und auf dem Screen in die eigene Sprache übersetzt. 

 

© Google // youtube  

IKEA Catalogue 

Das schwedische Unternehmen, berühmt für seine Möbel und Fleischbällchen, gehören zu den ersten großen Marken, welche die Augmented-Reality-Technik für interaktive Kataloge benutzen.

Die App erweitert den gedruckten Katalog um die Möglichkeit, über einen Scan mehr über das jeweilige Produkt herauszufinden. Die Kunden können zudem einen digitalen Katalog ansteuern, der weitere Bilder, Infos und sogar Videos oder 360-Grad-Ansichten bietet.

Das beste Feature: Der IKEA-Kunde kann über die AR-Technik Sofas, Betten oder Kommoden in seinem Zuhause platzieren, um vor dem Kauf einen Eindruck zu bekommen, wie die Neuanschaffung wirken würde. 

© IKEA UAE // youtube  

Ink Hunter 

Tattoos sind eine großartige Art, sich selbst kreativ in einzigartiger Weise zu verschönern. Einziges Manko: Die Dinger sind permanent. Hat man also die falsche Wahl getroffen, ist es so gut wie unmöglich, das Ganze rückgängig zu machen.

Ink Hunter hilft über AR-Technologie dabei, das angepeilte Design in aller Ruhe auszuprobieren. Die App zeigt, wie das Tattoo auf der eigenen Haut aussehen würde.

Einfach per Kuli eine Markierung auf die Haut zeichnen und das Smartphone darauf richten, schon zeigt die App eine dynamische Preview des Tattoos, das rotiert und weiter angepasst werden kann. 

© Ink Hunter // youtube  

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07 2016  The Red Bulletin

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