Internet der Dinge

Das Internet der Dinge verwischt analog und digital

Illustration: masha tace/depositphotos

Dein Kühlschrank spricht jetzt mit deinem Handy, und vom Auto aus schaltest du das Licht ein – das Licht im Haus. Willkommen in der „Infosphäre“.
IFTTT

„If This Then That“

© Wikimedia Commons

„If This Then That“: Mit dieser simplen Phrase will Linden Tibbets das „Internet der Dinge“ revolutionieren. 

Die Welt um uns herum besteht schon heute immer mehr aus Dingen, die mit intelligenten, vernetzten Sensoren ausgestattet sind – von der Spielzeugdrohne bis zum Lichtschalter am Aquarium. Ganz abgesehen von unseren Apps am Smartphone.

Tibbets’ IFTTT-Plattform will diese unaufhörliche globale Daten­flut für jeden einzelnen User übersichtlicher machen. Und das digitale Leben wieder ein bisschen einfacher statt komplizierter.

So schaltet IFTTT beispielsweise zwei Apps zusammen und automatisiert ihre Aktionen. Linden Tibbets nimmt uns damit auch ein wenig die Angst vor der „Infosphäre“, wie der italienische Philosophieprofessor Luciano Floridi jene nahe Zukunft nennt, in der unser Leben vollkommen ­geprägt sein wird von digitalen ­Informationen. Und jede Handlung, die wir setzen, neue Informationen generieren und sie vernetzen wird.

Mit seinem ­Geniestreich IFTTT erinnert uns ­Tibbets daran, dass wir selbst nie aufhören dürfen, aktive Player der Infosphäre zu sein.

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01 2016 The Red Bulletin

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