Besserer Ruf für Börse durch nachhaltige Finanzprodukte

Nachhaltigkeit gegen den schlechten Ruf der Börse

Foto: JUSTIN LANE/EPA/picturedesk.com

Wie kleine Ideen die großen Probleme der Menschheit lösen. Diesmal: Nachhaltiger Handel an der Börse.

Die Menschheit hat viele Probleme. Manche sind relativ neu, mit anderen schlägt sie sich schon länger herum. Dabei wäre die Lösung manchmal gar nicht so kompliziert, wie man vielleicht denkt. Es braucht aber eben Leute, die machen.

In unserer Serie Fast Forward - Rette die Welt, widmen wir uns Lösungen für 5 Probleme:

  • dicke Luft
  • Blackout
  • weitgereistes Essen
  • Wohnraum-Mangel
  • böse Börse
Klicken zum Weiterlesen
Böse Börse
Charly Kleissner
Charly Kleissner

setzt auf gute Aktien.

Charly Kleissner will den schlechten Ruf der Wall Street ­ändern. Und zwar, indem er ­Anbieter von nachhaltigen Finanz­produkten wie etwa „Sustainable Agriculture ­Notes“ unterstützt. Solche ­Anleihen bringen dem Anleger nicht einfach nur Rendite, also Geld. Mit ihnen wird in Unternehmen investiert, die ökologisch nachhaltige oder soziale Ziele verfolgen.

Kleissner will mit seinem Engagement bei der UNO-Initiative „Sustainable Stock Exchange“ auch Durchschnittsanlegern den Handel mit solchen Anleihen zugänglich machen. Denn je mehr in nachhaltige Unternehmen investiert werde, desto sichtbarer würden sie am Kapitalmarkt, prognostiziert der gebürtige Österreicher, der in Kalifornien lebt. Und das zwinge irgendwann auch die großen Konzerne zum Umdenken.

Die „Sustainable Stock Exchange“-Initiative ist eine Reaktion auf kritische Entwicklungen wie etwa destabilisierte Märkte.

© Youtube // TheUNGlobalCompact

Klicken zum Weiterlesen
10 2016 THE RED BULLETIN INNOVATOR

Nächste Story