Pioneers

Blick in die Zukunft

Bild: AnkiDrive

Sei der Erste in der Zukunft: 13 Ideen, die vielleicht die Welt verändern werden, aber ganz sicher dein Denken. Hier unser Teil 2: Blick in die Zukunft/Blicken in der Zukunft

Here we go again

Mit den 3D-Brillen ist es so eine Sache. Ob Virtual oder Augmented Reality – seit Jahren lesen wir gespannt über die Entwicklung verschiedenster Headsets. Aber aufgehabt haben wir alle – okay, die meisten von uns – noch immer keins.

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Pioneers

Avegant Glyph

Pionier: Allan Evans
Kostet: 599 US-Dollar (Beta)
Kommt vielleicht: Ende 2015

Pro Auge projizieren eine Million Mikrospiegel das digitale Bild direkt auf die Netzhaut.

© Avegant

Alles offen

Der VR/AR-Markt ist also noch lange nicht erobert, der 3D-Kuchen noch nicht aufgeteilt. Junge, ambitionierte Unternehmer pushen die Technologie aber inzwischen immer weiter. So wie Allan Evans, der mit seinem Avegant Glyph eines der attraktivsten Virtual Displays auf den Markt bringen will – noch dieses Jahr angeblich. Eher für Entertainment gedacht, lässt sich der Glyph zum Filmschauen genauso wie zum Gamen benutzen.

Pioneers

Sulon Cortex

Pioneer: Dhan Balachandreswaran
Kosten: 499 US-Dollar (Developer Kit)
Kommt vielleicht: 2016

Scannt den realen Raum um sich herum und kann ihn virtuell verändert darstellen.

© Sulon

Fusion

Eine andere Schiene verfolgt das Team von Meta mit seiner Augmented-Reality-Brille, einer Art „Iron Man“-Display. Wer die Welt durch die Meta 1 betrachtet, kann digitale 3D-Objekte mit der bloßen Hand im Raum bewegen. Oder Programm-Oberflächen im realen Blickfeld verankern. Der Cortex von Sulon schließlich zeigt uns, wohin die Reise wahrscheinlich geht: in Richtung einer Hybrid-Technologie, in der sich reales und virtuelles Blickfeld ständig überlagern.

Pioneers

Meta 1

Pionier: Meron Gribetz
Kosten: 667 US-Dollar (Developer Kit)
Kommt vielleicht: 2016

Die Entwicklung der AR-Brille ­begann vor zwei Jahren mit 200.000 Dollar auf Kickstarter.

© Meta

Formel Spielzimmer

Für KINDER bis 99. Computerspiele, die auf die Leinwand kommen, kennen wir ja schon. Aber jetzt kommen – endlich! – Videospiele auch ins echte Leben. AnkiDrive ist so was wie die Carrera-Bahn des 21. Jahrhunderts. Die Bahn ist echt, die Autos sind echt. Aber per Smartphone-Steuerung schießt du deine Gegner ab oder legst Minen aus. STFUATMM!

Pioneers

AnkiDrive

Pioniere: Boris Sofman, Mark Palatucci, Hanns Tappeiner
Auf dem Markt: seit 2013
Modulsystem: kommt Herbst 2015
Kosten: ca. 150 Euro

© AnkiDrive

Das Ding an der Wand

HEIMSPIEL. Eine gute Idee und ein bisschen Geld. Wir wissen, was dann passieren kann. Wir sehen es zum Beispiel beim Pioneers Festival. Was passiert dann erst mit einer guten Idee und 50 Millionen Dollar Startkapital? Seit Nest wissen wir auch das: Wir erleben die Neudefinition dessen, was wir Zuhause nennen. 

Als Tony Fadell und Matt Rogers ihre Idee eines intelligenten, lernenden Thermostats umsetzten, war das Schlagwort des „Internets der Dinge“ nur Eingeweihten ein Begriff. Heute weiß jeder: Die Zukunft des Wohnens liegt in der smarten Vernetzung aller Gegenstände, die wir täglich benutzen. Oder – im Fall von Nest – nicht mehr benutzen müssen. Das Ding an der Wand kümmert sich um uns. Zumindest was die perfekte Raumtemperatur betrifft. Kein Wunder, dass Google das Unternehmen um 3,2 Milliarden Dollar gekauft hat. Frage: Was passiert als Nächstes?

Pioneers

Nest

Pioniere: Tony Fadell, Matt Rogers
Update: seit 2013 auch mit Rauch- und Kohlenmonoxid-Melder
Kosten: 249 US-Dollar

Das Google für verlorene Schlüssel.

© Nest

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09 2015 The Red Bulletin

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