Energía nuclear

Atommüll wird sich in Energie auflösen. Oder uns.  

Foto: Getty Images

Radioaktiver Abfall ist eines der größten Probleme der Menschheit. Oder eine ihrer größten noch ungenutzten Energiequellen. Alles Ansichtssache.

Taylor Wilson

Andere bauen Baumhäuser, Taylor Wilson baute einen Kernreaktor.

© Wikimedia Commons

 

Eines wissen wir mit Sicherheit: Doc Brown lag falsch. Mit radio­aktivem Plutonium kann man nicht durch die Zeit reisen. Echt schade. Man kann tödlich radioaktives ­Material aber dazu nutzen, die Welt zu retten.

Das beweisen drei junge Genies: Taylor Wilson, heute 22 Jahre alt, baute im Alter von 14 einen Mini-Kernfusionsreaktor in der Garage. Seitdem tüftelt er an Plänen für Kernspaltungs-Kraftwerke, die das Problem des radioaktiven Mülls lösen sollen, statt dazu beizutragen.

© TEDx Talks // YouTube

Die beiden MIT-Absolventen Leslie ­Dewan, 31, und Mark Massie, 29, schmieden ähnliche Pläne. Auch sie haben – zumindest auf dem Papier – einen Kernreaktor der nächsten Generation entworfen.

Alle drei wollen eines der größten Probleme der Menschheit lösen – und das buchstäblich: Ihre Flüssigsalzreaktoren könnten den hochradioaktiven ­Abfall aus herkömmlichen Kernkraftwerken als Energiequelle nutzen und damit Strom erzeugen. Mit einer ­Effektivität von 98 Prozent. 

Und wenn das alles nicht funktioniert, hilft nur ­eines: Doc Browns Zeitmaschine. 

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01 2016 The Red Bulletin 

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