Die coolsten Fluggeräte: Wingsuit, Jet Wing und Co.

Der Traum vom Fliegen:
Dank dieser Fluggeräte wird er wahr

Foto: Red Bull Content Pool

Fliegen in Großraumjets ist zum Alltag geworden. Einmal im Flieger merkst du kaum noch, dass du dich überhaupt in der Luft befindest. Das ist bei diesen Exponaten anders. 

Der Traum vom Fliegen hat die Menschheit seit jeher beschäftigt. Pionier Otto Lilienthal schrieb vor 125 Jahren Geschichte, als ihm mit seinen abenteuerlichen Konstruktionen erstmals Gleitflüge glückten.

Die Entwicklung ist seitdem rasant fortgeschritten und hat einige coole Fluggeräte hervorgebracht, mit denen du dich wirklich wie ein Vogel fühlen kannst. Wir stellen dir vier davon vor:

  • Wingsuit
  • Pal-V One
  • Jet Wing
  • Birdly
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Wingsuit

Muss man gesehen haben: Valery Rozovs spektakulären Wingsuit-Flug vom Kilimanjaro

© youtube // Red Bull

Das Tragen eines Wingsuits ist vielleicht die vogelähnlichste Methode zur Fortbewegung in der Luft, die je entwickelt wurde. Wobei, durch den Nylonanzug, der mit luftgefüllten Kammern zwischen Armen und Beinen ausgestattet ist, die wie Flügel wirken, erinnern die Springer eher an Gleithörnchen, die durch ihre Haut zwischen den Gliedmaßen bis zu 50 Meter durchs Geäst fliegen können.

Basejumper bringen es auf 200 km/h, wenn sie sich im Wingsuit von hohen Bergen stürzen, ehe der Fallschirm sie vor dem Aufschlag rettet. Einen Auftrieb erreichen die Träger durch Flügelschläge leider noch nicht, das gelingt nur durch aufsteigende Luft. Wingsuits lassen sich relativ präzise über leichte Arm- und Beinbewegungen steuern – dennoch solltest du die Gefahr dieser Extremsportart nie unterschätzen.

Pal-V One

© youtube // Automotive GT

Fliegende Autos sind in vielen Science-Fiction-Filmen an der Tagesordnung. Die technische Entwicklung hat die Fantasien der Regisseure längst eingeholt. Das Pal-V One ist ein ziemlich cooler Versuch, diese sogar noch zu übertreffen. Das dreirädrige Gefährt schlägt die Brücke zwischen Auto, Motorrad und Hubschrauber. 

Die Idee ist einleuchtend: Mit eingeklappten Rotorblättern rasant auf der Straße unterwegs sein, und bei Stau einfach auf die Luftlinie ausweichen. In den meisten Ländern Europas sind Starts und Landungen für Privatpiloten bisher allerdings nur auf ausgewiesenen Flugplätzen erlaubt.

PAL-V

Raus aus dem Verkehr und rauf über die Alpen: Der Traum von Pal-V

© PAL-V

Bis zu 180 km/h Höchstgeschwindigkeit kann das Flugauto am Boden sowie in der Luft erreichen. Die Umwandlung des „Personal Air and Land Vehicle“ soll nur wenig länger dauern als das Öffnen oder Schließen eines Cabriodachs. In frühestens zwei Jahren ist das Gefährt reif für den Markt, dann kannst auch du dir ein Pal-V One liefern lassen. Der Stückpreis soll rund 500.000 Euro betragen. 

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Jet Wing

© youtube // XDubai

Das Video ging um die Welt: Der Schweizer Pilot Yves Rossi überflog 2015 zusammen mit seinem Partner Vince Reffert die Skyline von Dubai in Düsenanzügen – und hielt dabei sogar mit einem Airbus A380 mit.

Der „Jetman“ hatte seinen Jet Wing zuvor selbst konstruiert; einen starren Flügel aus Kohlenstofffasern und Fiberglas mit rund drei Metern Spannweite, der auf den Rücken geschnallt wird. Vier kleine Stahltriebwerke sorgen für den Horizontalflug, bei dem du bis zu 300 km/h erreichen kannst. Zum Steuern genügt der Körper, gestartet wird von einem Flugzeug aus. Für die Landung benötigst du einen Fallschirm.

Birdly

© youtube // euronews (deutsch)

Zugegeben, mit dem Birdly befindest du dich nicht wirklich zwischen den Wolken. Du kommst dir aber genauso vor. Denn was für Außenstehende wie ein unspektakulärer Tisch mit Flügeln anmutet, ist für den User ein echtes Vogelflug-Erlebnis. Du legst dich bäuchlings auf den Tisch, mit den ausgestreckten Armen simulierst du den Flügelschlag.

Kopfhörer und Brille auf und schon heißt dich der Birdly in der virtuellen Wirklichkeit über Manhattan oder anderen Plätzen willkommen. Der Schweizer Max Rheiner hat das Gerät konzipiert und will den Prototypen möglichst bald zur Serienreife bringen.

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11 2016 The Red Bulletin

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