Thor's Well

Bizarr schöne Naturphänomene

Manche Naturphänomene sind so skurril, dass sie selbst das kreativste Science-Fiction-Filmset übertreffen.

Die Erde hatte Millionen Jahre Zeit, um an diversen Ecken Landschaften zu formen, die eigentlich viel zu verrückt sind, um wahr zu sein. Wir zeigen dir fünf unglaubliche Orte, die doch so wirklich sind, dass du sie besuchen kannst.

Thor’s Well, USA

Vor der Küste des US-Bundesstaates Oregon liegt der Brunnen des Donnergotts persönlich: Thor’s Well. Durch unterirdische Höhlen wird Wasser durch die sichtbare Öffnung gedrückt, in regelmäßigen Abständen schießen so Fontänen aus dem düsteren Abgrund hervor.

9.28.15

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Giant‘s Causeway, Nordirland

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Der Damm des Riesen zieht sich 5 Kilometer an den Klippen des nordirischen Countys Antrim entlang. Wissenschaftler vermuten, dass die merkwürdig gleichmäßig angeordneten Basaltsäulen durch einen Vulkanausbruch vor 60 Millionen Jahren entstanden sind.

Wenn Lava langsam und gleichmäßig abkühlt, können sich durch die Risse eben solche Säulen bilden. Viel besser gefällt uns allerdings die Theorie, dass der Riese Fionn den Damm gebaut hat, um darauf bis nach Schottland zu laufen, wo er seinen Widersacher Benandonner zu einem Duell auffordern wollte.

Lake Hillier, Australien

Bis heute stellt ein See auf der kleinen australischen Insel Middle Island Wissenschaftler vor ein Rätsel: Das Gewässer ist knallpink und niemand weiß, warum das so ist. Doch bei einem Gewässer von solcher Schönheit dürfen Geheimnisse auch mal Geheimnisse bleiben.

Salar de Uyuni, Bolivien

Im Südwesten Boliviens gibt es einen Ort, an dem du auf Wolken gehen kannst: Gelegen auf einer Höhe von 3653 Metern befindet sich der Salar de Uyuni, der größte Salzsee der Welt. Wenn es regnet, verwandelt sich die meterdicke Salzschicht in einen gigantischen Spiegel, der den Himmel reflektiert.

Hidden Beach, Mexiko

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The Hidden Beach, Marieta Islands, Mexico - Miguel Naranjopic.twitter.com/9u4ycMcsFB

Eine einstündige Bootsfahrt vom mexikanischen Puerto Vallarta liegt eine Gruppe unbewohnter Inseln, die vor Jahren als militärisches Testgelände genutzt wurden. Auf den Marieta Islands sind durch Bombenexplosionen unglaubliche Höhlen und Felsformationen entstanden.

In einem dieser Löcher liegt gut versteckt ein feiner Sandstrand. Der Hidden Beach ist nur schwimmend oder im Kajak über einen Tunnel im Wasser zu erreichen und von außen nicht einsehbar. Einheimische nennen ihn deswegen auch „Strand der Verliebten.“

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05 2016 The Red Bulletin

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