Roboter auf der CeBIT 2016

Warum Einstein seine Freude mit der CeBIT 2016 hätte

Foto: Getty Images

Die CeBIT 2016 startete ausgerechnet am Geburtstag von Albert Einstein – doch nicht nur deshalb hätte die größte Messe für Informationstechnik den Physiker begeistert.

Der Startschuss der CeBIT, der weltweit größten Messe für Informationstechnik, fiel dieses Jahr zeitgleich auf den 137. Geburtstag von Albert Einstein. Bei der Ausstellung in Hannover vom 14. bis 18. März 2016 werden wie jedes Jahr Neuheiten, Spielereien und ganz praktische Dinge einem breiten Publikum vorgestellt.

Was dem theoretischen Physiker an der CeBIT 2016 wohl am besten gefallen hätte? Na klar, die Auswahl des Partnerlandes. In diesem Jahr handelt es sich dabei um die Schweiz, das wäre sicherlich ganz im Sinne des deutsch-schweizerischen Wissenschaftlers gewesen. Doch das in die USA emigrierte Mastermind hätte auch andere, handfestere Dinge gefunden, an denen er seine Freude gehabt hätte. Frei nach seinem Motto: „Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“

Eines der größten Themen der renommierten Messe sind die Entwicklungen im Drohnen-Segment. Auf dem „Dronemasters Summit“ in Halle 16 finden Flugschauen sowie Drohnenrennen statt. Eine Beschäftigung, die Albert Einstein durchaus hätte gefallen können. Ein Highlight: Mit DJI hat ein bewährter Hersteller seine neue Phantom 4 im Gepäck.

Und hey, den kleinen Kerl hier hätte Albert doch sicher auch spitze gefunden, oder?

Im Fokus der CeBIT 2016 steht aber vor allem die Digitalisierung der Gesellschaft und Wirtschaft – Neudeutsch einfach „d!economy“. Während Albert Einstein das Potenzial, was Firmen optimieren und zusätzlich an Geld sparen können, vielleicht nicht unbedingt gefesselt hätte, wäre es bei gesellschaftsrelevanten Themen wohl durchaus anders gewesen. „Security & Privacy“ gehört schließlich zu den Top-Themen der diesjährigen Messe, was bei dem Zeit seines Lebens politisch engagierten Genie sicherlich auf Gegenliebe gestoßen wäre. Und wie intelligente Haushaltsgeräte den Alltag bereichern könnten, ist ohnehin für jeden interessant.

Eine Prognose, wie Einstein das so genannte „Internet der Dinge“, das ebenfalls zu den wichtigsten Schlagworten auf der CeBIT 2016 gehört, bewertet hätte, ist etwas vermessen. Da der Physiker jedoch stets seiner Zeit voraus war, hätte er sicherlich auch im 21. Jahrhundert zu den Vordenkern gehört, die auch in Sachen WWW Visionen unterstützen – wie eben das „Internet der Dinge.“

Während unserer Definition des World Wide Web zufolge der menschliche Nutzer aktiv wird, sollen in der Vorstellung zahlreicher Branchengrößen Geräte eigenständig mit dem Internet verbunden sein und Informationen weitergeben. So könnte zukünftig eine Ampel anhand der Informationen von nahenden Autos intelligent und individuell den Verkehr regeln.

Alles wird uns die Technik aber auch in Zukunft nicht abnehmen. So sagt Messechef Oliver Frese im Vorfeld: „Kein Medium wird den persönlichen Kontakt ersetzen können.“

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03 2016 THE RED BULLETIN

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