Zukunft Zürich

Kleine Nachtmusik - Zürichs „Zukunft“

Foto: Nico Schärer

Zürich: Was den Kellerclub „Zukunft“ zum besten Party-Spot der Stadt macht.

Es passiert nicht alle Tage, dass Stars wie US-Techno-Pionier Theo Parrish oder die englische Electro-Legende Matthew Herbert in kleinen Kellerclubs auflegen. Alex Dallas, Betreiber der „Zukunft“ (Besucherkapazität: nur 200 Personen) hatte beide Größen schon zu Gast. „Wir haben uns durch viele ausländische Gäste internatio­nal einen guten Ruf erarbeitet. Und können so große Namen buchen“, so Dallas, nebenbei DJ und Mastermind des Independent-Labels Drumpoet Community.

„Bei uns musst du kein Musik-Nerd zu sein, um Spaß zu haben. Wir spielen alles, ­außer irgendwelche Ibiza-Partyhits.“


Alex hatte bei der Club-Gründung einen Startvorteil: Kurz vor der Eröffnung der „Zukunft“ 2006 musste die „Dachkantine“ in der ehemaligen Toni-Molkerei schließen. „Die Location war sehr beliebt und das Partyvolk froh, dass hier was Neues entsteht. Bei der Eröffnung waren wir ­rappelvoll“, erzählt Dallas, der musikalisch auf ein genreübergreifendes DJ-Line-up von Techno über Hip-Hop bis Rock setzt. „Bei uns musst du kein Musik-Nerd zu sein, um Spaß zu haben. Wir spielen alles, ­außer irgendwelche Ibiza-Partyhits.“

© Foto: Nico Schärer

INSIDER INFO

Alex Dallas führt die „Zukunft“, ist DJ und leitet das Label Drumpoet Community.

Das beste Lokal, um in die Nacht zu starten …

… ist die Bar 3000, direkt über uns. Tolle Weine und bequeme Ledercouches. ­Ausserdem legen DJs auf.



Der perfekte Party-Cocktail …

… ist für mich im Moment der „Basil Smash“ – ein ­leckerer Rum-Cocktail mit Basilikum.



Eine lokale Band, die ihr euch unbedingt ­anhören solltet …

… ist The Legendary Lightness (Daniel Hobi, Dominik Huber, Dominic Oppliger, ­Daniel Nievergelt) – wunderschöner, melancholischer ­Indie-Sound.

DRINK-DUDEN

Sie kennen diese drei Cocktails. Aber kennen Sie auch die ­Geschichte hinter ihren Namen?

Daiquiri

Daiquiri

Nach Feierabend mischte US-Minenarbeiter Jennings Cox Drinks für Kollegen. Seinen Mix aus Rum, Limette und Zucker benannte er 1905 nach seinem Arbeitsort: Daiquirí auf Kuba.

© Foto: Getty Images

Bellini

Bellini

Die Farbe seines Cocktails aus Champagner mit Pfirsichpüree erinnerte Barkeeper Giuseppe Cipriani an ein Bild des Renaissance-Malers Bellini, den er deshalb zum Namenspatron machte.

© Foto: Getty Images

Bloody Mary

Bloody Mary

Ein Bartender in Paris erfand den Kater-Cocktail 1920 für Wodka-Magnat Wladimir Smirnow. In Amerika wurde der Name des Drinks falsch ausgesprochen. So wurde „Wladimir“ zu „Bloody Mary“.

© Foto: Getty Images

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10 2014 THE RED BULLETIN

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