Chris Pratt

Die Entertainment-Highlights des Monats

Foto oben: Rex Features

Diese drei Highlights in den Kategorien Film, Games und Comics sollten Sie diesen Monat keinesfalls verpassen.

Der Aufstieg des Chris Pratt

Er ist der Chris der Stunde. Vielleicht wird mit „Jurassic World“ sogar noch mehr aus ihm.

Bis vergangenen Sommer gab es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, den 35-jährigen Chris Pratt wahrgenommen zu haben: Entweder kannte man ihn persönlich. Oder man hatte ihn in der Rolle des Andy Dwyer in der (zu Recht hochgelobten) US-Sitcom „Parks and Recreation“ gesehen. Sogar 2014, als ihm mit zwei Hauptrollen der Durchbruch gelang, war er nur in einer davon zu sehen, nämlich in „Guar­dians of the Galaxy“ an der Seite von CGI-Waschbären und sprechenden Bäumen. In „The Lego Movie“ hatte er davor dem animierten Emmet Brickowski lediglich die Stimme geliehen.

Mit der Hauptrolle in „Jurassic World“ setzt er nun den nächsten Schritt auf der Star-Leiter. Ein wenig fehlt es noch an der entsprechenden Anerkennung, denn Chris Pratt wird immer noch allzu gerne in einen Topf geworfen mit Blockbuster-Größen wie Chris Evans, Chris Pine und Chris Hemsworth. Bei den vier Chrissen, so heißt es, handelt es sich um austauschbare hohlwangige Actionheld-Klone aus einem Hollywood-Labor. 

Offizieller „Jurassic World“ Trailer

Wir widerstehen dem Reiz seines Vornamens und meinen, Pratt passt nicht in diese Gruppe. Weil er bisher keine Kultfigur mit Charisma-Boost wie Captain Kirk (Evans), Captain America (Pine) oder Thor (Hemsworth) verkörpert hat. Und weil er – im Gegensatz zu den anderen Chrissen – noch keine wegen missglückter Film-Wahl auf den Deckel bekam. Bisher ging es stets nach oben. 

Im Jänner wurde Pratt als möglicher Indiana-Jones-Nachfolger von Harrison Ford genannt. Zugegeben, das Internet ging davon nicht kaputt. Aber Pratt ist eine heiße Aktie: 2015 könnte „Jurassic World“ einschlagen, 2017 steht „GOTG2“ an, und vielleicht geht sich ja davor noch ein Remake von „The Magnificent Seven“ aus. „Jurassic World“ kommt weltweit ab dem 10. Juni in die Kinos.

Mantel der Hoffnung

The „Dark Knight“ ist (wieder) zurück im bisher gewaltigsten „Arkham“-Spiel.

The „Dark Knight“

„Batman: Arkham Knight“ ist der vierte Teil der „Batman: Arkham“-Reihe und eines der am ungeduldigsten erwarteten Spiele des Jahres.

Diesmal wurden Gothams gesetzestreue Bürger evakuiert, und das verbliebene Gesindel unter der Führung von Scarecrow will die Stadt und ihren Beschützer endgültig plattmachen. Gotham selbst ist einer der Stars des Spiels: Fünfmal größer als in „Arkham City“, großartig und groß genug für viele Stunden des Erkundens. Kann das noch getoppt werden? Ja! Mit einer Fahrt im Batmobil.

Weltweiter Release ab 2. Juni für PS4, Xbox One, Windows und Linux.

Trailer „Batman: Arkham Knight“

Keep On Walking

Vermisst du deine liebste Zombie-Serie? Hol dir die Untoten im Originalformat.

Walking Dead

Die Wartezeit zwischen dem spektakulären Ende von Staffel fünf und der wahrscheinlich im Oktober startenden sechsten Staffel können sich „Walking Dead“-Fans mit der Originalvorlage der Serie verkürzen.

Ende Mai erscheint die 141. Ausgabe des „The Walking Dead“-Comics (bereits veröffentlichte Nummern sind in Sammelausgaben erhältlich). Der 36-jährige Robert Kirkman aus Ken­tucky ist Mitschöpfer, Drehbuchautor und Produzent und hat jede Ausgabe seit der ersten im Oktober 2003 geschrieben – eine beachtliche Leistung im modernen Comic-Geschäft.

Die Handlung der Comics ähnelt jener der TV‑Serie, die Unterschiede zu finden ist nur eine der Freuden der Lektüre.

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06 2015 The Red Bulletin

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