Stuart Broad

Stuart Broad, Wurfkanone

Bild: Nathan Gallagher 
Illustrationen: HERI IRAWAN

Weltklasse-Bowler Stuart Broad lüftet das Geheimnis seines knallharten Wurfs.

28 Jahre, 85 Kilo auf 1,98 Meter, Cricket-Superstar, Kapitän der englischen Twenty- 20-Mannschaft (der neuesten Form des Crickets): Das ist Stuart Broad. Er ist Fast Bowler, das ist der härteste Job im Cricket, vergleichbar mit dem Pitcher im Baseball. „Bei jedem Wurf wirkt das zehnfache Körpergewicht auf Knie und Knöchel“, sagt Broad, der für seine glasharten geraden Würfe gefürchtet ist.

„Bei Testmatches messen wir mittels GPS auch, wie weit ich pro Spiel gehe, laufe und sprinte: 18 Kilometer!“ Das Verletzungsrisiko bei Bowlern ist hoch, besonders häufig ereignen sich Stressfrakturen in Füßen und Rücken. Speziell diese Zonen gilt es im Training zu stärken. „Das ist aber nicht einfach, wenn du an 250 Tagen im Jahr spielst. Jedes Training, bei dem die Muskulatur übersäuert, ist kontraproduktiv. Denn das Wichtigste ist, fürs nächste Spiel bereit zu sein!“

Bauch-Bein-Po (aber richtig)

„Die Leute glauben, Wurfkraft komme aus der Schulter. Falsch. Sie kommt aus den Beinen! Die müssen stark sein. Ausfallschritte sind die perfekte Übung für Oberschenkel, Gesäßmuskeln und Rumpf.“

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08 2014 THE RED BULLETIN

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