Matt Damon im Training als Jason Bourne

Dieses Training machte aus Matt Damon Jason Bourne

Foto: Paramount Pictures

Mann muss kein Superagent sein, um wie einer zu trainieren. Matt Damons Coaches verraten dir, wie auch du zu einem Jason-Bourne-Körper kommst.

Zugegeben: In einer Situation wie Jason Bourne werden sich die meisten von uns nicht so bald wiederfinden. Aber auch, wenn wir nicht vor dem FBI fliehen müssen, kann Vorbereitung nicht schaden.

Abgesehen von der Unfähigkeit, sich an seinen Namen zu erinnern, ist der Film-Held vor allem für seinen Adoniskörper bekannt. Ohne den hätte er sicher keine Chance, der Staatsmacht immer wieder auf möglichst halsbrecherische Weise zu entkommen. 

Matt Baiamonte und Jason Walsh sind die Männer, die Darsteller Matt Damon für „Jason Bourne“, den fünften Teil der Agentenreihe, in Form gebracht haben – jetzt teilen sie ihre Fitnessgeheimnisse

Erfahre, …

  • … welchen Sport du ausüben musst
  • … welches Gerät unentbehrlich ist
  • … welche Übungen Wunder wirken
  • … was auf den Tisch muss

Regel #1: Ferien gibt es nicht

Einen Körper, wie den von Matt Damon zu haben, ist ein Vollzeitjob. Sommerferien oder die klassische Weihnachtspause gibt es nicht. Bevor er sich für „Jason Bourne“ fit machte, trainierte Damon für „Der Marsianer“ und „The Great Wall“. Beide Filme erforderten wesentlich weniger Muskelmasse – geschont haben ihn seine Trainer trotzdem nicht.

Sie hatten bereits den Agentenfilm im Blick und hielten ihren Klienten ständig in Form. „Es gibt keine Off-Season“, meint Walsh, Gründer des Fitnessstudios „Rise Nation“ in Hollywood im Interview mit Thrillist. „Wenn du in anständiger Verfassung bleibst, bist du nur ein paar Wochen von deiner Zielform entfernt.“

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Regel #2:  Mach dich mit dem VersaClimber vertraut

Baiamonte betreibt den „Matt Baiamonte’s Boxing Club“ in Wynwood, Florida und hat einen Großteil des schweißtreibenden Trainings überblickt, das Matt Damon absolvieren musste. In seinen Augen ist das essenzielle Gerät für den Bourne-Body eine Klettermaschine.

„Auf dem VersaClimber ist es, als würdest du auf einen Berg klettern“, so Baiamonte. Matt Damon habe auf dem Gerät in Intervallen von einer Minute trainiert und so im Schnitt über 1200 Meter in 30 Minuten zurückgelegt. „Das ist viel Arbeit in einer sehr, sehr kurzen Zeit.“

VersaClimber on Twitter

Palms facing out, 18 inch stride length. See more workouts here: http://versaclimber.com/workouts/ #versaclimber #workoutpic.twitter.com/QwamSQSAeC

Regel #3: Lauf weiter

Ein Actionheld muss auf jedem Terrain rennen können – ob im mediterranen Klima von Teneriffa oder über die Kopfsteinpflaster von London. Matt Damon hat sein Lauftraining in den Bergen der kanarischen Insel absolviert.

Pro Einheit riss er auf der Langstrecke acht oder neun Kilometer ab, dazu kamen geradezu mörderische Sprints, die sogar den Trainier an seine Grenzen trieben. „Die waren ziemlich schrecklich, ich will nicht lügen. Und dazu die Höhenlage. Wir haben uns nach der Hälfte angesehen und gedacht: ‚Was zur Hölle ist falsch mit uns?‘“

© Youtube // YaLifeslikethat

Regel #4: Fang an zu boxen

Bevor er zu Jason Bourne wurde, musste Matt Damon an seinen Kampf-Skills arbeiten. Baiamonte hat den Schauspieler rücksichtslos gedrillt, um sicherzugehen, dass er all die Schläge austeilen und einstecken kann, die das Drehbuch fordert. 

Der Trainingsplan stand dem von Profisportlern in nichts nach: Zwei bis vier Runden Schattenboxen zum Aufwärmen, Speed-Drills am Boxsack und sechs bis zehn Runden Schlagtraining mit Pads standen auf dem Programm. „Es war, als hätte er einen Kampf – und zwar am nächsten Tag … Ihr müsst bedenken, dass sie einander für eine Szene ungefähr 200 Mal geschlagen haben“, so der Trainer.

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Regel #5: Konzentriere dich auf Core-Stärke

Zusätzlich zu den üblichen Core-Übungen wie Planks oder Lunges, hat Baiamonte seinem Klienten ein Training aufgebürdet, das er von seinem Mentor Angelo Dundee übernommen hat – dem ehemaligen Box-Coach von Muhammad Ali, Sugar Ray Leonard und George Foreman.

Dazu gehört etwa der mörderische „Farmer‘s Walk“. Dabei geht es darum, Gewichte von A nach B zu tragen. Hört sich erst einmal nicht so tragisch an, bei knapp 30 Kilo auf jedem Arm, änderst du deine Meinung aber ziemlich schnell.

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Regel #6: Iss das Richtige

Klar: Der Weg zum Agentenkörper beginnt mit der richtigen Ernährung. Während seiner Vorbereitungszeit auf die Bourne-Filme beschäftigte Matt Damon einen Koch, der ihm all seine Mahlzeiten zubereitete. Diese bestanden zu 45 Prozent aus Proteinen und zu 30 Prozent aus Fett, den Rest machten Kohlhydrate aus. So kam er täglich auf rund 2000 Kalorien.

„Matt hat sehr, sehr, sehr clean gegessen“, erklärt Walsh. „Indem wir die Kohlehydrate senken, mehr trainieren und mehr Kondition machen, wirst du schlanker. Das ist also sehr wichtig.“ Der Bourne-Darsteller habe sehr gesund gegessen. „Besonders frisch vom Markt, das ist fantastisch.“

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08 2016 THE RED BULLETIN

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