Dubai-Reisetipps abseits der bekannten Wolkenkratzer

Jenseits der Wolkenkratzer:
So lernst du das echte Dubai kennen

Foto: Getty Images

Wüsten-Action, ursprüngliche Stadtviertel und Kultur – Dubai hat so viel mehr zu bieten als Luxus-Hotels der Superlative.

Groß, größer, Dubai – das ist das Motto dieser künstlich geschaffenen Wüstenmetropole. Im Emirat am Persischen Golf leben mittlerweile rund 2,6 Millionen Menschen, das Leben spielt sich aber im Wesentlichen in Dubai-Stadt ab. Diese kam durch ihre spektakulären Bauwerke wie den Burj Khalifa, dem höchsten Wolkenkratzer der Erde, oder die künstlich angelegte Ferieninsel The Palm, zu Weltruhm. All diese Attraktionen, die geballt wie ein großer Spielplatz für Touristen anmuten, sind erst vor wenigen Jahren entstanden. Doch es gibt auch noch ein anderes, viel natürlicheres Dubai abseits aller Superlative.

Die besten Clubs der Welt: Cavalli Club, Dubai

Fashion-Ikone Roberto Cavalli taucht mit uns in seine Welt in Dubai ein: Cocktails, Champagner, Glitzer und Glamour. In anderen Worten: Ein Club, den sogar James Bond lieben würde.

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Bestaune Sand, nichts als Sand

Es dauert gerade einmal eine Stunde mit dem Auto, und du befindest dich fernab vom großen Trubel mitten in der Wüste. Willst du diese hautnah erleben, mach dich auf ins Naturschutzgebiet Dubai Desert Conservation Reserve. Dort kannst du dich in einem Beduinen-Basislager niederlassen, bei Bedarf mit einem Geländewagen die karge Flora und Fauna erkunden und einer Falkenschau beiwohnen. Oder du schnappst dir ein Sandboard und rauscht damit die Dünen herunter. Zwar immer noch touristisch, aber viel ursprünglicher als Glanz und Gloria in der Betonwüste der Stadt.

Genieße Kulinarik auf der Straße in Deira

Ein großer Anteil der Bewohner von Dubai stammen aus dem südlichen Asien. Da überrascht es nicht wirklich, dass sich eine extrem vielfältige Küche etabliert hat. Um mit dieser bekannt zu werden, solltest du dich auf nach Deira machen. Nördlich des Dubai Creek liegt dieses alte Viertel der Stadt, in dem sich zahlreiche farbenprächtige Souks befinden, die Basare Dubais. Dort kannst du dich auf eigene Faust durchschlagen oder auch eine Food-Tour buchen. Diese führt dich dann zu scharf gewürzten Falafel, ägyptischer Pizza und Knafeh: der orientalischen Süßspeise schlechthin aus Käse, Nüssen und nudelartigen Teigfäden, die warm serviert und mit Zuckersirup überträufelt wird.

Schau dir den historischen Al-Fahidi-Bezirk an

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Ja, es gibt ihn, einen historischen Stadtteil in Dubai. Am Al-Fahidi-Bezirk direkt am Meeresarm, dem Creek, ist die Phase der Modernisierung fast gänzlich vorbeigegangen. Wahrzeichen sind die Häuser mit den wenig einladenden Außenwänden, die reiche Familiensitze vor der Außenwelt abschirmen. Auf diesen Mauern befanden sich die Windtürme, die den Wind einfingen und als frühe Form der Klimaanlage ins Haus leiteten. Große Malls findest du hier nicht, dafür kleine Cafés, Boutiquen und Galerien. Mal ein angenehmer Kontrast zu dem sonstigen Protz und Prunk in Dubai.

Besuche das Sheikh Mohammed Center of Cultural Understanding

Seit 1998 kannst du im „Sheikh Mohammed Center of Cultural Understanding“ in das Leben der Einheimischen eintauchen. In einer Moschee erklärt dir der Direktor der Non-Profit-Organisation dann in teils humoristischer Weise, was es mit der Kultur und dem Glauben in Dubai auf sich hat. Die Institution bietet eine breite Palette an Aktivitäten, neben Moscheebesuchen auch Arabischunterricht und Besichtigungstouren.

Besonders authentisch wird das Erlebnis während des Ramadan: In dem Fastenmonat, der jedes Jahr zu einem anderen Zeitpunkt stattfindet, kannst du dort nach Anbruch der Dunkelheit zusammen mit Einheimischen am familiären Fastenbrechen teilnehmen: Platten mit einfachen, aber schmackhaften Gerichten werden auf dem Fußboden präsentiert, jeder nimmt sich, so viel er will, und isst im Schneidersitz.

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11 2016 The Red Bulletin

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