Praga

COMEBACK-KÖNIG: Der neue Praga R1R

Foto (oben): Tadeas Marek

Praga meldet sich sehr laut zurück… mit dem tschechischen Supercar R1R! Ebensowenig leise: Der neue BMW M2.

Seit 1947 hat Sportwagenhersteller Praga kein Auto mit Straßenzulassung mehr gebaut. Doch nun scheint die Zeit wieder reif geworden zu sein für ein tschechisches Supercar auf unseren Straßen.

Praga

Air-Condition kostet extra. (Und ist bei 390 PS für 670 Kilo zu empfehlen.)

© Tadeas Marek

Also baute man 68 Stück des R1R (richtig, einen pro Jahr Absenz).

Die Optik erinnert an ein Le-Mans-optimiertes Geschoss, der 2,0-Liter-Kompressormotor liefert bis zu 390 PS.

In der Liga der modernen Supercars ist das zwar nichts Außergewöhnliches, doch der R1R wiegt nur 670 Kilogramm – weniger als ein Formel-1-Bolide – und bietet ambitionierten Fahrern damit dann doch einiges für ihr Geld.

Wer noch was draufpacken will, wählt Features wie ABS, Traction und Launch Control oder Extras wie Klimaanlage und Alcantara-Bezüge, die Praga schlicht als „Luxus“ bezeichnet.

Das mag auch den Grundgedanken des R1R gut verdeutlichen: ein Rennwagen mit gerade genug Manieren, um unter die Leute zu dürfen. 

pragaglobal.com

M&M’S

BMW beweist: Größer ist nicht immer besser.

Der neue M2 zielt auf jene ab, die einen kleineren (oder günstigeren) M4 möchten, und sie kriegen eine ganze Menge M dafür. Denn der M2 kommt mit BMWs neuem 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit TwinPower Turbo und 370 PS, und mit dem optionalen M-Doppelkupplungsgetriebe sprintet er in 4,3 Sekunden von 0 auf 100.

Die Top-Variante des 2er Coupés bietet viel von der Technik des M4 Coupés sowie das übliche M-Klasse-Set-up für Bremsen und Karosserie samt standardmäßiger Dakota-Leder-Innenausstattung. 

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BMW

In 4,3 Sekunden von 0 auf 100: der neue BMW M2.

MOTOR-MERCH: Klassisches mit Oldtimer-Charme

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02 2016 The Red Bulletin

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