Diese Horror-Kreaturen existieren wirklich: Koboldhai

Achtung, Monster! 
Diese Horror-Kreaturen existieren wirklich

Foto: twitter/OceanFirstInst

Egal ob im Wasser, zu Lande oder in der Luft – in vielen Lebensräumen haben sich Wesen entwickelt, die du eher ins Reich der Legenden abtun würdest. Doch sie sind unter uns.

Monster gibt’s nicht – oder doch? Bei einigen Kreaturen kommen echte Zweifel auf, ob diese wirklich der Natur entspringen.

So gingen im November Fotos von einer australischen Spinne viral, die dort im vergangenen Jahr entdeckt wurde: Die Giant Huntsman Spider, zu Deutsch „Laotische Riesenkrabbenspinne“, nimmt wahrhaft erschreckende Ausmaße an.

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Could this be the biggest huntsman spider photographed in Australia? Charlotte the spider has been described as a "beautiful, calm spider living in...

Auch wenn sie ungiftig ist, wollen wir ihr lieber nicht über den Weg laufen. Sie soll eine Spannweite von rund 30 Zentimetern haben. Netze brauchen solche Monster übrigens nicht, um Beute zu machen – sie gehen einfach auf die Jagd. Glücklicherweise weit, weit weg von uns.

Doch es gibt noch eine Reihe anderer Lebewesen, die ein wenig aus der Reihe schlagen. Und keinem davon willst Du begegnen:

  • Riesenkalmar
  • 400-Kilo-Anakonda
  • Vampirfledermaus
  • Koboldhai
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Riesenkalmar

© youtube // New Rare

An Land bist du sicher vor dem Riesenkalmar, im Wasser jedoch nicht. Denn das zehnarmige Monster ist in allen Ozeanen der Welt zu Hause. Immerhin hält sich der Riesenkalmar gewöhnlich in Tiefen von über 300 Metern auf, doch wer weiß, ob sich das eine oder andere Exemplar nicht mal entschließt, weiter oben nach Nahrung zu suchen.

So wie 2015, als sich ein Riesenkalmar in den Hafen der japanischen Stadt Toyama verirrte. Früher galten Sichtungen der Meeresmonster als Seemannsgarn, doch mittlerweile existieren sogar Videoaufnahmen des Tieres. Ausgewachsen können Riesenkalmare bis zu 13 Meter lang werden. Dass sie aber tatsächlich Schiffe angreifen, gehört ins Reich der Legenden.

400-Kilo-Anakonda

© youtube // Weird Animals

Solltest du dich jemals in die Sumpfgebiete Brasiliens begeben, wirst du den Anblick von Anakondas kaum vermeiden können. Die Würgeschlangen sind zwar normalerweise scheu, doch wenn sie ausgehungert sind, solltest du sie nicht ärgern.

Vor allem nicht ein Exemplar wie jenes, das Anfang 2016 nach einer Damm-Sprengung zum Vorschein kam: Rund 400 Kilo wog das Riesentier, bei einem Durchmesser von einem Meter und einer Länge von zehn Metern. Es hätte problemlos einen Menschen verspeisen können. 

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Vampirfledermaus

© youtube // Discovery

Fledermäuse ernähren sich nur von Insekten, die sie im Flug aufgreifen? Weit gefehlt. Denn es gibt sie wirklich, die blutsaugenden Vampire unter den Fledermäusen. Und diese ernähren sich ausschließlich vom Lebenssaft ihrer Opfer, oft Säugetieren. Mit Hilfe von wärmeempfindlichen Sensoren suchen die nachtaktiven Flieger gezielt nach den Venen unter der Haut ihrer Opfer.

Dein Glück, dass sich die Vampire nur in Nord- und Südamerika ausgebreitet haben. Sie sind zwar selten größer als zehn Zentimeter, leben aber in Gruppen, die aus bis zu 100 Tieren bestehen können. Daran willst du nachts dann doch nicht unbedingt vorbeispazieren.

Koboldhai

© YouTube // Hanks Lux

Zurück ins Wasser, denn am Koboldhai geht kein Weg vorbei. Stell dir vor, du bist auf einem entspannten Tauchgang und plötzlich erscheint diese drei bis sechs Meter große Kreatur vor dir. Wenn dich der Hai nicht frisst, erleidest du vor Schreck womöglich einen Herzinfarkt. In der Regel bleibt das Geschöpf in Tiefen zwischen 300 und 900 Metern, wurde aber auch schon in nur 30 Meter Tiefe nachgewiesen. Der mit nagelartigen Zähnen bestückte Kiefer kann zum Schnappen und Beißen vorgestreckt werden. Also besser Abstand halten.

„Der mit nagelartigen Zähnen bestückte Kiefer kann zum Schnappen und Beißen vorgestreckt werden.“
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11 2016 The Red Bulletin

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