Star Trek Gadgets

Hightech-Vorreiter: „Star Trek“-Gadgets, die heute Alltag sind

Bild: Paramount Pictures

Mit „Star Trek Beyond“  besteht die berühmteste Raumschiff-Crew aller Zeiten derzeit ein weiteres Kino-Abenteuer. Über die letzten 50 Jahre sind einige einst völlig abgefahren scheinende Gadgets der Reihe Realität geworden.

Ein halbes Jahrhundert, nachdem „Star Trek“ das erste Mal auf unseren Bildschirmen auftauchte, machen sich Chris Pine, Zachary Quinto, Idris Elba und Co. auf eine neue Reise durch unendliche Weiten. Sie wollen die Story eines der berühmtesten Franchises der TV-Geschichte einmal mehr fortschreiben und im Popkultur-Langzeitgedächtnis der Fans verankern.

Als William Shatner und Leonard Nimoy 1966 mit ihrer Mission durch den Weltraum begannen, hatten sie jede Menge Technik an Bord, die vollständig der Fantasie entsprungen war und in vielen Fällen geradezu absurd anmutete. Zum Teil inspiriert durch die TV-Wissenschaftler und -Ingenieure sind einige dieser Hightech-Tools inzwischen Wirklichkeit geworden. Hier sind fünf „Star Trek“-Erfindungen, die in der einen oder anderen Form heute existieren.

Star Trek Beyond läuft seit 21. Juli in den Kinos.

© KinoCheck // Youtube

Der Communicator

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Als Captain Kirk ein Utensil aus seinem Gürtel zog, um mit der Brücke der Enterprise zu sprechen, spielte er im Endeffekt mit nichts anderem als einer Zukunftsvision des Handys. Das tauchte als marktreifes Modell in den 70ern auf und sah damals aus wie eine zu groß geratene Schachtel. Inzwischen sind sie um einiges kleiner und technisch hochkomplex – und auch der Klappmechanismus, den Kirk benutzte, ist längst umgesetzt worden. Von Video-Calls bis zur Informationsflut über das Internet – wozu unsere Smartphones heutzutage in der Lage sind, das würde selbst „Star Trek“- Schöpfer Gene Roddenberry wie Science-Fiction vorkommen.

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Der universelle Übersetzer

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Über fünf TV-Serien und die folgenden Kinofilme hinweg bis hin zum aktuellen Blockbuster „Star Trek Beyond“ sind unendlich viele Alien-Spezies von fantastischen Planeten an uns vorübergezogen, von denen viele eine Gemeinsamkeit hatten: Sie waren der Sprache der Menschen nicht mächtig. Gut, dass die Starfleet-Crews auf ein Gerät zurückgreifen konnten, über das Friedensverhandlungen geführt, Kämpfe im letzten Moment verhindert oder exotische Getränke bestellt wurden: den universellen Übersetzer. 

Derweil entwickelt sich in unserem Leben die Übersetzungs-Technologie in schwindelerregendem Speed. So können zum Beispiel Tools wie der Skype Translator Gesprochenes fast unverzögert, also in Echtzeit, übersetzen. Die Erkennungssoftware wird immer weiter verbessert, insofern ist es nur eine Frage der Zeit, wann unendlich viele Sprachen verfügbar sein werden. Also nicht wundern, wenn demnächst Klingonisch im Angebot ist.

Das Hypospray

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Das medizinische Utensil in der Optik eines Metall-Staffelstabs aus der „Star Trek“-Welt würde heute Millionen von Patienten davon abhalten, bei Ansicht einer Spritze in Ohnmacht zu fallen. Injizieren ohne Einstich, seit 2012 auch in unserer Welt verfügbar: Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology haben tatsächlich ein nadelfreies Injektionssystem entwickelt. Bei Dr. Bones McCoy auch beliebt: Der Medical Tricorder, ein Handheld, der auf Knopfdruck wichtige Gesundheitsinformationen preisgab. Heute existiert dazu die „Qualcomm Tricorder XPRIZE Competition“. Sie verspricht rund 6,3 Millionen Euro dem Unternehmen, das ein funktionierendes Modell des Tricorders im 21. Jahrhundert herstellt.

The PADD

© Trevor Sheridan // Youtube

Als Captain Jean-Luc Picard half, das „Star Trek“-Franchise mit „The Next Generation“ in den späten 80ern neu zu beleben, hatte er ein brandneues Schiff und jede Menge neue Gadgets zur Verfügung. Eins davon war das PADD, das „Personal Access Display Device“, ein Stück handlicher Hardware, auf dem per Screen Informationen angezeigt wurden. Klingt bekannt, oder? Schauspieler Patrick Stewart hielt im Grunde das erste iPad in den Händen. Doug Drexler, einer der Producer der Serie nannte das iPad nicht von ungefähr den „wahr gewordenen Star-Trek-Traum“.

Androiden

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Lieutenant Commander Data ist einer der beliebten Charaktere aus „Star Trek: The Next Generation“. Als Android nahm seine Intelligenz derartige Formen an, dass er sich wünschte, ein Mensch zu sein, und ein Upgrade erhielt, um Gefühle erfahren zu können. Im wahren Leben haben mittlerweile Computer-Wesen Menschen bei Herausforderungen wie Schach oder Kampfpiloten-Übungen geschlagen. In der Medizin wird Android-Technologie eingesetzt, um den Ärzten zu assistieren, während Roboter darauf programmiert werden, menschliche Mimik zu erkennen und nachzuahmen. Die Frage: Werden künftig Androiden der Menschheit helfen, wie es Data bei der Crew der Enterprise getan hat? Oder werden eher Science-Fiction-Alpträume wie aus „Terminator“ Wirklichkeit?

Die Zukunft

Zugegeben, wir sind noch ein ganzes Stück davon entfernt, durch Zeit und Raum per Lichtgeschwindigkeit zu reisen. Höchstwahrscheinlich werden wir auch in naher Zukunft nicht über einen „Transporter“ wie in „Star Trek“ von A nach B auf unserem Planeten gebeamt. Irgendwann allerdings mag das „Raufbeamen“ zu riesigen Schiffen, die die Erde umkreisen, gar nicht mal so unrealistisch anmuten. „Star Trek“ hat Wissenschaftler dazu angeregt, ähnliche technische Quantensprünge wahr werden zu lassen. Wie würde Spock sagen: Es ist nur logisch, dass es wieder geschieht.

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07 2016 The Red Bulletin

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